Das Osterfeuer der Freiwilligen Feuerwehr Hinte wird in diesem Jahr wieder in gewohnter Form am Ostersamstag 19. April 2025 durchgeführt. Das Osterfeuer wird gegen 18.30 Uhr am Bleskeweg angezündet. Vorher findet wieder der große Fackelumzug mit der Jugendfeuerwehr und den Bambinos statt.
Abmarsch ist um 18.00 Uhr vom Marktplatz in Hinte. Beim Osterfeuer werden auch diesmal wieder an die Kinder Ostereier verteilt
Natürlich können auch wieder alle Kinder an kleineren Feuern Stockbrot backen.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.
Das Strauchwerk kann von der Bevölkerung:
am Montag 14. April 2025 von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
am Dienstag 15. April 2025 von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
und am Ostersamstag den 19. April 2025 von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
angeliefert werden.
Es kann nur Strauchwerk angenommen werden.
Text: Michael Engelbarts-Bremer
Akelsbarg: Einsatzreiches Jahr für die Drei-Dörfer-Wehr
Im Durchschnitt mehr als einmal wöchentlich mussten sie im vergangenen Jahr ausrücken: 59 Einsätze forderten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Akelsbarg-Felde-Wrisse in 2024. Ortsbrandmeister Patrik Kowalzik zog nun Bilanz für das zurückliegende Jahr.
Zwanzig Mal rückten die Einsatzkräfte innerhalb ihres eigenen Wehrbereichs aus. Weitere 39 Mal waren sie gefordert, um den in Akelsbarg stationierten Einsatzleitwagen zu besetzen und auch überörtlich bei Einsätzen zu unterstützen. Mehrmals mussten die Kameradinnen und Kameraden zu Einsätzen mit Personenschäden oder gar Todesopfern ausrücken. "Wir setzen unsere psychische Gesundheit aufs Spiel, um die physische Gesundheit anderer Menschen zu bewahren", rief Ortsbrandmeister Kowalzik in Erinnerung. "Ich bin deshalb sehr froh, dass wir in unserem Landkreis auf eine professionell organisierte Notfallseelsorge zurückgreifen können."
Nachdem der bislang genutzte Einsatzleitwagen mittlerweile nicht mehr dem Stand der aktuellen Technik entsprach, wurde bereits vor einigen Jahren eine Neubeschaffung in die Wege geleitet. Im August des vergangenen Jahres konnten die Mitglieder der Wehr nun den neuen Einsatzleitwagen in Empfang nehmen. Das zuvor genutzte Fahrzeug wurde umgerüstet und dient unter anderem der Jugendfeuerwehr als Transportfahrzeug.
28 Kinder und Jugendliche sind Teil der Ortswehr und treffen sich alle zwei Wochen zum regelmäßigen Jugendfeuerwehrdienst. Jugendwartin Sandra Willms berichtete zusammen mit der Jugendsprecherin und den Jugendsprechern von zahlreichen Aktivitäten, darunter das jährliche Weihnachtsbaumsammeln, die Unterstützung des Wrissmer Umweltaktionstags und die Teilnahme am Zeltlager in Timmel.
Nach Ablauf der regulären Amtsperiode wurden folgende Posten wiederbesetzt:
- Gruppenführer des Mittleren Löschfahrzeugs: Gerold Ideus
- Stellvertreter: Frank Gronewold
- Gruppenführer des Einsatzleitwagens: Ingo Feldmann
- Gerätewart: Frank Gronewold
- Stellvertreter: Karsten Adams
- Atemschutzgerätewart: Jannis Wachtendorf
- Stellvertretender Jugendwart: Rainer Janßen
- Sicherheitsbeauftragter: Dennis Deutschmann
- Schriftwart: Habbo Aden-Tammen
Simon Djuren wurde im Rahmen der Versammlung zum Feuerwehrmann ernannt; über Beförderungen zum Ersten Hauptfeuerwehrmann konnten sich Dennis Deutschmann und Reinhard Fecht freuen. Gemeindebrandmeister Mario Lienemann beförderte Gerold Ideus und Patrik Kowalzik jeweils zum Hauptlöschmeister.
Das Foto zeigt die Gewählten, Beförderten sowie die Gäste und die Feuerwehrführung.
Text&Bild: Feuerwehr Großefehn
Am Sonntag, den 23.03.2025 fand im Laugvolkshuus Hamswehrum die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Krummhörn-West statt.
Ortsbrandmeister Christian Iwwerks blickte in seinem Jahresbericht auf die 15 Einsätze zurück, zu denen die Feuerwehr im vergangenen Jahr ausrücken musste. Die Bandbreite reichte von einer Tierrettung über Sturmschäden an der Erbsenbindereistraße in Upleward bis hin zu mehreren Brandeinsätzen. Aktuell zähle die Einsatzabteilung 32 Mitglieder, während in der Jugendfeuerwehr 14 und in der Alters- und Ehrenabteilung 15 Kameraden aktiv seien. Neben den Einsätzen engagierte sich die Feuerwehr auch in der Gemeinschaft und nahm an zahlreichen Veranstaltungen teil. Dazu gehörten die Sportwoche in Upleward, ein Flohmarkt in Hamswehrum, der Laternenumzug des Kindergartens sowie das Osterfeuer und das Aufstellen des Maibaums. Zudem war die Wehr beim Tag der offenen Tür der Firma Uniper Energy Storage in Upleward am 25. August 2024 präsent. Besonders bedankte sich Ortsbrandmeister Iwwerks bei den aktiven Kameradinnen und Kameraden sowie bei der Alters- und Ehrenabteilung für ihre tatkräftige Unterstützung.
Jugendwart Hauke Schulte berichtete für die Jugendfeuerwehr von einem gelungen Jahr. So habe man an verschiedensten Veranstaltungen teilgenommen. Darunter das Gemeindezeltlager in Ihlow, die Abnahme der Jugendflamme Stufe 2 sowie viele Jugendfeuerwehrdienste.
Einen besonderen Dank richtete die Kinderfeuerwehr an Christina ten Doornkaat für ihre Tätigkeit als stellvertretende Kinderfeuerwehrwartin in der Kinderfeuerwehr Krummhörn, die sie bis zum vergangenen Jahr ausübte.
Im Rahmen der Versammlung wurde Walter Sparenborg nach 39 Jahren aktivem Dienst in der Einsatzabteilung in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet.
Siebelt Steck wurde für 50 Jahre Feuerwehrdienst geehrt. Die Ehrung fand bei ihm zu Hause statt. Er war viele Jahre als Ortsbrandmeister der ehemaligen Feuerwehr Hamswehrum tätig.
Manfred Vogelsang erhielt eine Ehrung für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr Krummhörn.
Heiner Schulte ist während der Jahreshauptversammlung zum Oberfeuerwehrmann befördert worden.
Christina ten Doornkaat ist nun Hauptfeuerwehrfrau.
Hauke Schulte ist zum Löschmeister befördert worden.
Bild 1: von links nach rechts: Christian Iwwerks, Florian Burgstaller, Manfred Vogelsang, Hilke Looden, Walter Sparenborg, Heiner Schulte, Hauke Schulte, Christina ten Doornkaat, Dieter Helmers, Jan Jürgen Lüpkes
Bild 2: von links nach rechts: Christian Iwwerks, Siebelt Steck, Siebo Westermann
Text&Bilder: Kilian Peters
Pressebericht Jahreshauptversammlung Kinder- & Jugendfeuerwehr Landkreis Aurich
Am 22. März fanden sich die Kinder- & Jugendfeuerwehrwarte, Vertreter der Fachbereiche und Gäste der Kinder- & Jugendfeuerwehr des Landkreises Aurich im Feuerwehrhaus der Feuerwehr Hinte zusammen, um dort ihre Jahreshauptversammlung abzuhalten.
Nachdem sich 75 Personen in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Hinte eingefunden hatten, eröffnete Kreisjugendfeuerwehrwartin Anna Jakobs die Versammlung mit einem ausführlichen Bericht über das vergangene Jahr.
Sie berichtete, dass die Kinder- & Jugendfeuerwehren, bestehend aus ca. 1.400 Mitgliedern, im vergangenen Jahr ca. 285.000 Arbeitsstunden investiert haben, um den Kindern & Jugendlichen Teamgeist, Spaß sowie die Grundlagen der feuerwehrtechnischen Ausbildung zu vermitteln.
Teil des Berichtes war ebenfalls die Ausrichtung von verschiedenen Lehrgängen, welche durch den Fachbereich „Bildung“ auf Kreisebene organisiert werden.
Nach vielen Ausbildungsstunden konnten die Kinder und Jugendlichen ihr können bei verschiedenen Veranstaltungen und Wettbewerben unter Beweis stellen.
So konnten beispielsweise 124 Kinder das Abzeichen „Brandfloh“ in Empfang nehmen. Über das Jahr verteilt wurden auch die Jugendflamme 2 sowie die Leistungsspange, als höchstes Abzeichen der Jugendfeuerwehr, abgenommen.
Die erstmalige Ausrichtung eines Bundeswettbewerbes auf ostfriesischer Ebene sorgte im Landkreis Aurich für große Freude. Die Jugendfeuerwehr Marienhafe konnte diesen für sich entscheiden.
Für große Freude sorgte ebenso die Übernahme eines Werbebusses, welche von allen Kinder-& Jugendfeuerwehren in Anspruch genommen werden kann.
Neben weiteren Berichten durch die Fachbereiche gab es verschiedene Ansprachen durch die Gäste, mit lobenden Worten und verschiedenen Zukunftsaussichten über die Jugendarbeit der Kinder- & Jugendfeuerwehren.
Auch Wahlen waren ein Thema der Jahreshauptversammlung, so wurde Malte Thomßen zum Kassenprüfer und Merlin Klinke als Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit gewählt.
Das Jugendforum wird nun durch die Kreisjugendsprecher Niklas Hellwig und Leon Reck geleitet, welche durch Lukas Eisenhauer und Gerdt Hoffmeister vertreten werden.
Für die stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwartin Annika Schliephake und die Kreisjugendfeuerwehrwartin Anna Jakobs hatte Kreisbrandmeister Dieter Helmers noch eine Überraschung parat.
Nach Ableistung der erforderlichen Dienstzeit sowie aller notwendigen Lehrgänge wurde Annika Schliephake zur Hauptlöschmeisterin und Anna Jakobs zur Oberbrandmeisterin befördert.
Durch die Neuwahlen standen aber auch Verabschiedungen auf dem Programm, so scheiden Kristoff Raveling als Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit, Maximilian Keller als Kreisjugendsprecher & Marvin Lennert als stellvertretender Kreisjugendsprecher aus.
Text: M. Keller
Bilder: M. Klinke & M. Keller
In der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Georgsheil haben 19 engagierte Feuerwehrfrauen und - männer erfolgreich den Lehrgang zur Qualifikationsstufe 3 „Truppführende“ abgeschlossen. Mit diesem Lehrgang absolvierten sie die letzte Stufe der modularen Grundlagenausbildung und erweiterten damit ihre Kenntnisse und Fähigkeiten für den Einsatzdienst.
In diversen theoretischen sowie praktischen Unterrichtseinheiten wurde feuerwehrtechnisches Wissen aufgefrischt, vertieft und in verschiedenen Übungen realitätsnah angewandt. Ein Highlight stellte hierbei die gemeinsame Abschlussübung beider Gruppen auf dem Gelände der Abfallwirtschaft Landkreis Aurich dar, bei der die Teilnehmenden ihr Können erfolgreich unter Beweis stellten.
Der Truppführerlehrgang ist ein essenzieller Bestandteil der Ausbildung innerhalb der
Freiwilligen Feuerwehr. Die Absolventen sind nun in der Lage, in einem eng abgesteckten
Rahmen eigenständig einsatztaktische Entscheidungen zu treffen, Verantwortung für sich und ihr Truppmitglied zu übernehmen sowie die Gruppenführer bei der Umsetzung befohlener Maßnahmen zu unterstützen.
Die Verantwortlichen der Kreisausbildung gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen
zum erfolgreichen Lehrgangsabschluss und wünschen viel Erfolg in der zukünftigen
Feuerwehrlaufbahn.
Text&Bilder: Timo de Vries
Am Samstagvormittag führten diverse Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes eine groß angelegte Übung an der Schleuse Leysiel durch. Organisiert wurde die Übung vom Technischen Hilfswerk Norden.
Die Feuerwehren Krummhörn-Nord, Krummhörn-Ost und Visquard sowie der Einsatzleitwagen der Gemeindefeuerwehr Krummhörn sind um 07:21 Uhr vom THW Norden mit dem Einsatzstichwort "Ölschaden Groß" hinzugezogen worden. Für die Feuerwehr Krummhörn handelte es sich dabei um eine unangekündigte Alarmübung. Neben den Kräften der Krummhörner Feuerwehr nahmen auch die Feuerwehr Hage, die Feuerwehr Ochtersum aus dem Landkreis Wittmund mit ihrer Drohneneinheit, die Ortsfeuerwehr Wirdum aus der Gemeinde Brookmerland sowie der Einsatzleitwagen der Gemeinde Brookmerland teil. Außerdem rückte das Deutsche Rote Kreuz aus dem Kreisverband Norden an.
Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK sammelten sich zunächst am Parkplatz Pilsumer Leuchtturm, wo sie vom Technischen Hilfswerk aus Norden in das Übungsszenario eingewiesen wurden.
Angenommen wurde eine Havarie eines Tankschiffs im Bereich der Schleuse Leysiel. Dabei sollte eine große Menge Schweröl sowie unbekannte Chemikalien auslaufen, wobei auch die Schleusenanlage erheblich beschädigt wurde.
Während sich das THW dem Ölwehrgerät widmete, mussten die weiteren Kräfte mehrere Szenarien abarbeiten.
So wurde unter anderem die Rettung von mehreren Personen von einem in Brand geratenen Kutter simuliert, der sich in der Schleuse befand. Die Rettung erfolgte unter Atemschutz, wobei die Übungspuppen aufgrund des Höhenunterschieds in einer Schleifkorbtrage mit einem Kran eines Spezialfahrzeugs gerettet wurden.
Weiterhin ist ein Brand in der Schleuse Leysiel mit vermissten Personen angenommen worden. Ein Atemschutztrupp führte sowohl die Menschenrettung als auch die Brandbekämpfung durch. Die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung wurde mit Tragkraftspritzen aus dem Speicherbecken Leyhörn sichergestellt.
Zudem musste eine verunglückte Person aus einem tiefen Schacht mit einem Rollgliss-System gerettet werden.
Das Deutsche Rote Kreuz übernahm die medizinische Versorgung der Verletzten. Für die Verpflegung der Einsatzkräfte sorgte ebenfalls das Deutsche Rote Kreuz.
Die Übung endete gegen Mittag mit einem gemeinsamen Mittagessen.
Text&Bilder: Kilian Peters
Am vergangenen Freitagabend eröffnete Ortsbrandmeister Keno Pollmann die diesjährige Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Haxtum. Er hieß alle anwesenden Mitglieder der Einsatz- und Ehrenabteilung sowie der Jugendfeuerwehr und die geladenen Gäste herzlich willkommen. Auch den verstorbenen Kameraden wurde gedacht. Die Versammlung ist ordnungsgemäß einberufen und für beschlussfähig erklärt worden.
Der Ortsbrandmeister berichtete einleitend über das ereignisreiche vergangene Jahr der Feuerwehr Haxtum. Ein besonderes Highlight war die lang ersehnte Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeugs (TLF 3000) im Juni. Anschließend folgte eine intensive Ausbildungsphase, um sich mit dem neuen Fahrzeug vertraut zu machen. Zur Erfüllung der Anforderungen durch die neugestalteten Truppausbildung findet der reguläre Dienstabend seit diesem Jahr wöchentlich statt. Ein weiteres großes Ereignis war das 90-jährige Jubiläum der Haxtumer Feuerwehr, das mit einem Tag der offenen Tür gefeiert wurde. Bei bestem Wetter konnten Besucher das neue Tanklöschfahrzeug bestaunen, Einsatzübungen verfolgen und sich über die Arbeit der Feuerwehr informieren.
Auch im Einsatzgeschehen war das Jahr 2024 herausfordernd. Unter anderem kam es qm 13. August aufgrund starker Regenfälle zu Überschwemmungen und flächendeckenden Notlagen im Stadtgebiet Aurich. Die Haxtumer Ortsfeuerwehr unterstützte mit dem Tanklöschfahrzeug bei einem Pflegeheim in Popens sowie mit dem Löschgruppenfahrzeug bei Parkkauf. An Martini vergangenen Jahres konnte die Haxtumer Feuerwehr gemeinsam mit weiteren Auricher Wehren bei einem Dachstuhlbrand in Kirchdorf Schlimmeres verhindern. Im Anschluss berichteten Jugendfeuerwehr und Ehrenabteilung über das vergangene Dienstjahr. Als neue Mitglieder der aktiven Wehr wurden Leon Reimers, Jördis Joppien, Max Kappelhoff, Yasmin Zimmermann und Dana Lienemann übernommen. Den Kassenbericht trug Enno Harms vor, welcher im folgenden Jahr von Amai Jordan entlastet wird. Auch im Kommando gab es viel Bewegung.
Ein besonderer Moment der Versammlung war die Verabschiedung von Thomas Riekert aus seinem Amt als stellvertretender Ortsbrandmeister. Riekert war im Jahr 2012 als Quereinsteiger zur Feuerwehr Haxtum gestoßen. Schnell absolvierte er sämtliche Lehrgänge, darunter den Truppmann-Lehrgang, die Ausbildung zum Gruppenführer, Zugführer und schließlich auch zum Leiter einer Feuerwehr. Seit 2019 hatte er das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters inne und prägte über Jahre hinweg die Führungsarbeit in der Ortswehr entscheidend mit. Seine Fachkenntnis, seine Einsatzbereitschaft sowie seine ruhige und lösungsorientierte Art wurden von den Kameradinnen und Kameraden sehr geschätzt. Für seine geleistete Arbeit bedankte sich das Kommando im Namen aller Mitglieder mit herzlichen Worten und einem Präsent.
Im Anschluss wurde der neue stellvertretende Ortsbrandmeister, Per-Anders Wolfenberg, von Bürgermeister Horst Feddermann ernannt und vereidigt. Für die Posten des Gerätewartes Tanklöschfahrzeug und Atemschutz wurde Heiko Mumm gewählt. Hingegen übernimmt Thomas Arndt zukünftig den Posten des Gerätewartes Löschgruppenfahrzeug. Als Beisitzer ist Ubbo Wessels wiedergewählt worden. Enno Harms wurde zum Feuerwahrmann ernannt. Michael Schlieker konnte zum Oberfeuerwehrmann, Manuela Rieken und Thomas Arndt zur Hauptfeuerwehrfrau/-mann befördert werden. Per-Anders Wolfenberg erhielt die Beförderung zum Löschmeister, Janine Grohs zur Oberlöschmeisterin und Stefan Niemeyer zum Hauptlöschmeister. Keno Pollmann wurde zum Brandmeister befördert.
Auch in diesem Jahr gab es besondere Ehrungen für eine lang anhaltende Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr. Alwin Reck erreichte die 25-jährige Mitgliedschaft, Jens Hinrichs sogar die 40-jährige Mitgliedschaft. Auch Udo Wessels wurde im Rahmen der Versammlung für sein außergewöhnliches Engagement während seiner 50- jährigen Dienstzeit geehrt. Wessels war über viele Jahre hinweg das Gesicht der Feuerwehr Haxtum: Als langjähriger Ortsbrandmeister prägte er die Entwicklung der Wehr nachhaltig. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche Projekte realisiert, Einsätze koordiniert und eine stabile Grundlage für die heute sehr gut aufgestellte Ortswehr geschaffen. Mit seiner Erfahrung, seiner ruhigen und verbindlichen Art und seinem stets kameradschaftlichen Umgang war er für viele ein Vorbild und eine feste Konstante - in Führung wie im Einsatz. Auch nach seiner aktiven Zeit im Amt steht er der Wehr bis heute mit Rat und Tat zur Seite und ist weiterhin ein wichtiger Teil des kameradschaftlichen Miteinanders. Die Versammlung würdigte Udo Wessels jahrzehntelangen und unermüdlichen Einsatz mit großem Dank und lang anhaltendem Applaus.
Zum Abschluss folgten Ansprachen einiger Gäste, darunter Bürgermeister Horst Feddermann, Ortsbürgermeisterin Antje Harms, Arno Penning (BV Rahe), Reinhardt Jensen (Dorfgemeinschaft Haxtum), Nils Losse (Stadtverwaltung Aurich), Uwe Behrends (stellvertretender Kreisbrandmeister), Thorsten Jordan (Brandkasse), Karl Töpfer (Abschnittsleiter Süd) und Heinz Hollwedel (Stadtbrandmeister). Nachdem Ortsbrandmeister Keno Pollmann den offiziellen Teil der Versammlung beendete, konnte er die Anwesenden noch zu einer gemeinsamen Mahlzeit einladen, die vom bei der Feuerwehr Middels stationierten Verpflegungszug vorbereitet worden war.
Text: Keno Pollmann
Bild: Diana Aeilts-Stöhr
Der Ortsbrandmeister Heyko Meints konnte den Bürgermeister der Gemeinde Hinte Uwe Redenius, den Gemeindebrandmeister Bastian Kahlert, Pastor Frank Wessels, zahlreiche aktive Feuerwehrkameraden, unsere Alterskameraden sowie einige Fördernde Mitglieder im Feuerwehrhaus begrüßen.
Ortsbrandmeister Heyko Meints blickte in seinem Jahresbericht auf das vergangene Jahr 2024 zurück. Die Feuerwehr Suurhusen musste zu 18 Einsätzen ausrücken, darunter 11 Technische Hilfeleistungen, 5 Brandeinsätze sowie 2 Brandsicherheitswachen.
Die Feuerwehr bekam im Jahr 2024 einen neuen Stromerzeuger und eine neue Tragkraftspritze. Sowie Anfang 2025 ein neues MLF (Mittlers Löschfahrzeug), die Offizielle Übergabe fand am 24.01.2025 statt.
Es wurde im Jahr 2024 ein Feuerwehrförderverein Suurhusen gegründet.
Der Ortsbrandmeister Heyko Meints bedankte sich bei Bürgermeister Uwe Redenius für die Unterstützung, die er bitte an Rat und Verwaltung weiterleiten soll.
Der Jugendfeuerwehrwartin Tomma Meints blickte ebenfalls auf das vergangene Jahr zurück. Das Highlight war hier die Teilnahme am Gemeindezeltlager im Sommer in Osterhusen, wo die Jugendfeuerwehr den ersten Platz bei den Wettspielen erlangte
Auch bei der Kinderfeuerwehr wurde viel unternommen, das berichtetet Kinderfeuerwehrwartin Lena Geiken. (Siehe Anlage)
Der Gemeindebrandmeister Bastian Kahlert bedankte sich für die Einladung, ging in seiner Rede auf die statistischen Zahlen ein und ließ die Einsätze des letzten Jahres noch einmal Revue passieren, zu denen die Feuerwehren der Gemeinde Hinte ausrücken mussten.
Es wurde zwei Große Übungen durchgeführt.
Der Bürgermeister der Gemeinde Hinte, Uwe Redenius, bedankte sich für die Einladung und überbrachte die Grüße des Rates und der Verwaltung. Er blickte nochmal auf die großen Investitionen zurück, die für die Feuerwehren der Gemeinde Hinte getätigt wurden.
Pastor Frank Wessels bedankt sich für die Einladung, er spricht über den Zusammenhang zwischen Feuerwehr u. Kirche, die Zeiten ändern sich.
Bei der Feuerwehr werden wieder Sirenen aufgestellt und bei der Kirche werden vermehrt Notfallseelsorger ausgebildet.
Er erzählt auch noch von der Offiziellen Übergabe des neuen MLF für die Feuerwehr Suurhusen, er fühlt sich dadurch sicherer.
Beförderung/Ernennungen
Wahlen
Verschiedenes
Ortsbrandmeister Heyko Meints bedanke sich bei Johann Dirks dafür, das er über 20 Jahre die „Kasse“ geführt hat.
Uwe Rüther wechselte in das Alters u. Ehrenabteilung, für die geleistete Arbeit in all den Jahren bedankte sich Ortsbrandmeister Heyko Meints bei Ihm.
Als Anlage: Tätigkeitbericht 2024 des Ortbrandmeisters
Auf dem Foto sind zusehen: die beförderten Oberfeuerwehrmänner und Johann Dirks sowie Uwe Rüther.
(Auf dem Foto von links nach rechts: Stellv. Ortbrandmeister Stefan Ruhr, Oberfeuerwehrmänner Lasse Siemens u.Philipp Uffen, Ortsbrandmeister Heyko Meints, Bürgermeister Uwe Redenius, Johann Dirks, Gemeindebrandmeister Bastian Kahlert u. Uwe Rüther
Text&Bilder: Heyko Meints
Am Samstag den 15.03.2025 fand der Umwelttag der Gemeinde Hinte, Aktion“ Unsere saubere Gemeinde“ statt. Das Treffen war um 09:30 Uhr beim Feuerwehrhaus. Wie in den Jahren zuvor war die Freiwillige Feuerwehr Suurhusen bei dieser Aktion Federführend in der Ortschaft Suurhusen. Tatkräftige Unterstützung wurden wir von unserer Jugendfeuerwehr, unseren Bambinos, den Motorradclub MC Torn-Rötten sowie von einigen Bürgern.
Wir teilten uns in der Ortschaft auf, unser Hauptaugenmerk lag aber, wie in den Jahren zuvor, an der alten Bundesstraße beim Schiefsten Kirchturm der Welt, den Tütelborger Weg Richtung Marienwehr, die Suurhuser Str. Richtung Osterhusen, dem Nordring u. dem Wanderweg am Suurhuser Tief, dies sind die Aushängeschilder des Dorfes.
Alle „Ecken“ in Suurhusen konnten wir leider nicht von Müll befreien, dafür ist ein Tag zu kurz oder die Beteiligung zu gering. In diesen Fall sind die Anwohner gefragt diese „Ecken“ selbst zu reinigen.
Man muß sich wundern was man so alles in den Gräben und am Straßenrand findet, über alte Autoreifen, einige Gartenstühle, ein Hover board, Altglas sowie komplett abgepackte Müllsäcke. Alles Sachen die man eigentlich über unser normales Müllsystem entsorgen kann. Man fragt sich: Warum werfen die „Leute“ es im Graben oder auf den Grünstreifen? Warum??
Im Auftrag unseres Bürgermeister Herrn Uwe Redenius wurden an die Kinder, die bei der Müllsammelaktion mitgeholfen haben Süßigkeiten und Gutscheine für McDonald verteilt.
Für die Erwachsene gab Matjes, die die Firma Fokken und Müller gesponsort hat.
Die Aktion Endete um ca. 12:30 Uhr mit einem Gemeinsamen Essen im Feuerwehrhaus. Von der Gemeinde kam eine leckere Erbsensuppe.
Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr noch etwas mehr Unterstützung aus der Bevölkerung erhalten, noch besser wäre es, diese Aktionen müssten nicht mehr durchgeführt werden weil alle Ihren Müll vorschriftsmäßig entsorgen.
Text&Bilder: Heyko Meints
Am Samstagnachmittag, den 15.03.2025, fand in Pewsum die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Krummhörn-Mitte statt.
Ortsbrandmeister Mathias Uden konnte neben den Mitgliederinnen und Mitgliedern seiner Ortsfeuerwehr auch mehrere Gäste begrüßen.
In seinem Jahresbericht ging Uden unter anderem auf die 50 geleisteten Einsätze im vergangenen Jahr ein. Diese unterteilten sich in 22 Brand- und 28 Hilfeleistungseinsätze. Von zwei brennenden Bussen über Zimmerbrände bis hin zur Tierrettung waren die Rettungskräfte bei unterschiedlichsten Einsätzen gefordert.
Er berichtete außerdem, dass die Kameradinnen und Kameraden im vergangenen Jahr insgesamt 19 Mal an verschiedensten Lehrgängen teilnahmen. Außerdem habe man wieder die Brandschutzerziehung durchführen können.
Einen großen Dank richtete der Ortsbrandmeister an alle Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr für ihre Tätigkeit.
Sven Hinrichs berichtete für die Jugendfeuerwehr, dass man im vergangenen Jahr mit der alljährlichen Weihnachtsbaumsammelaktion gestartet sei. Vom Dienstabend zum Thema Erste Hilfe über die Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 bis hin zu sportlichen Aktivitäten stand einiges auf dem Plan der Nachwuchsbrandschützer. Besonders erfreut berichtete Hinrichs von der Spendenübergabe bei EDEKA in Pewsum. Dort bekam die Jugendfeuerwehr den Erlös der Pfandbon-Spendenaktion übergeben.
Im Rahmen der Veranstaltung nahm Gemeindebrandmeister Jan Jürgen Lüpkes einige Beförderungen vor.
Steffen Lübben wurde zum Feuerwehrmann ernannt.
Ramona Uden ist vom Gemeindebrandmeister zur Oberfeuerwehrfrau sowie Dennis Baumann und Kai Tjarks zu Oberfeuerwehrmännern befördert worden.
Aiko Henning, Sven Hinrichs und Stefan Meyer sind nun Hauptfeuerwehrmänner.
Andreas Hemken ist im Rahmen der Versammlung für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Krummhörn geehrt worden.
Gretus Ullmann und Hinrikus Jürrens erhielten jeweils eine Ehrung für ihre 50-jährige Tätigkeit innerhalb der Krummhörner Feuerwehr. Beide Jubilare waren als Ortsbrandmeister in ihrer Dienstzeit tätig. Hinrikus Jürrens übernahm das Amt des Ortsbrandmeisters der damaligen Feuerwehr Canum von seinem Vorgänger Gretus Ullmann. Heute ist Jürrens als stellvertretender Gemeindeseniorenbeauftragter tätig.
Auf dem Bild von links nach rechts: Jan Jürgen Lüpkes, Mathias Uden, Rudolf Peters, Steffen Lübben, Stefan Meyer, Ramona Uden, Kai Tjarks, Sven Hinrichs, Andreas Hemken, Gretus Ullmann, Dennis Baumann, Hinrikus Jürrens, Aiko Henning, Hilke Looden, Rolf Conrads
Text&Bild: Kilian Peters
Durch den Ortsbrandmeister Timo Willms konnten am vergangenen Freitag zahlreiche Mitglieder der Einsatz-, Jugend- und Ehrenabteilung sowie des Musikzuges zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Middels begrüßt werden. Von der Feuerwehrführung waren Kreisbrandmeister Dieter Helmers, Karl Töpfer als Abschnittsleiter Süd sowie der Stadtbrandmeister Heinz Hollwedel und sein Stellvertreter Frank Fröhling anwesend. Die Politik wurde durch den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Aurich Artur Mannott, den Ortsbürgermeister Arnold Gossel und Nils Losse von der Stadtverwaltung vertreten. Als Vertreter der Bundeswehrfeuerwehr nahmen Joachim Redenius vom Fliegerhorst Wittmund wie auch Kuno Miethke vom Munitionsdepot Dietrichsfeld an der Versammlung teil. Die Ostfriesische Brandkasse wurde durch die Geschäftsstelle Gerhard Willms vertreten.
In seinem Jahresbericht ließ der Ortsbrandmeister Timo Willms das Jahr 2024 Revue passieren und konnte berichten, dass die Feuerwehr Middels insgesamt 85 Einsätze abgearbeitet hat. Hier flossen ebenfalls die Einsätze der Landkreiseinheiten des Einsatzleitwagen 2, des Verpflegungszuges wie auch der in Middels stationierten Drohne mit ein. Der Mitgliederbestand wächst und lässt Ortbrandmeister Willms positiv in die Zukunft blicken. Mit den Worten "Wir sind nicht nur eine Feuerwehr, sondern eine Familie, die füreinander einsteht" beendete Timo Willms seinen Jahresbericht und bedankte sich für die Einsatzbereitschaft der Mitglieder aller Abteilungen. Ein besonders großer Dank galt den Angehörigen, seinem Stellvertreter Jannes Asche, der Feuerwehrführung und der Verwaltung für die Unterstützung.
Im Anschluss wurde der Jahresbericht der Jugendfeuerwehr durch den Jugendwart Rene Janssen gehalten, der mit besonderem Stolz über den erreichten 1. Platz auf dem Kreisjugendfeuerwehrtag in Hage berichten konnte. Das absolute Highlight war das Stadtzeltlager in den Niederlanden auf dem Campingplatz "Klein Finland". Es wird durch den wachsenden Mitgliederbestand positiv auf die Nachwuchsförderung geschaut. Friedrich Müller konnte daraufhin den Jahresbericht des Musikzuges Middels vorstellen. Müller zeigte sich äußert zufrieden über den Zuwachs einiger Jungmusiker und berichtete unter anderem von dem Besuch des Musikzuges Juist. Der Auftritt auf der Insel stellte ein absolutes Highlight bei bestem Wetter dar. Auch Enno Menssen konnte für die Ehrenabteilung über einige Veranstaltungen in 2024 berichten. Neben Klönabenden, einen Besuch bei der Molkerei Rücker und dem Besuch beim Dienst der Drohnengruppe konnte bei einem durch die Verkehrswacht Aurich durchgeführten Fahrsicherheitstraining der sichere Umgang mit E-Bikes geübt werden.
Als nächster Tagesordnungspunkt stand die Wahl eines Beisitzers im Ortskommando an. Lars Janssen wurde in diesem Zuge durch die Mitglieder gewählt. Tim Willms ist zudem als Gerätewart des Tanklöschfahrzeuges bestellt worden. Eske Abken und Leon Jochems wurden aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen. Lena Buss, Emely Lange und Heike Janssen konnten im Anschluss zu Feuerwehrfrauen ernannt werden. Simon Rieks wurde zum Hauptfeuerwehrmann, Hilko Janssen und Renke Bartnik zum Löschmeister sowie Rene Janssen zum Oberlöschmeister befördert. Durch Wohnortwechsel aus anderen Bundesländern, in denen sie bereits lange Jahre in der Feuerwehr aktiv waren, wurden Helmut Pennartz der Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann und Johann Delmenhorst der Dienstgrad Abschnittsbrandmeister verliehen. Folkert Busker ist durch den Ortbrandmeister Timo Willms und seinen Stellvertreter Jannes Asche mit großem Dank der Einsatzabteilung für die geleistete Arbeit und einem Präsent in die Ehrenabteilung überstellt worden.
Eine besondere Ehrung konnte Abschnittsleiter Karl Töpfer daraufhin vornehmen: Gerhard Willms wurde für 50-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Als ehemaliger Ortsbrandmeister der Feuerwehr Middels war er 25 Jahre an der Wehrführung beteiligt und hat maßgeblich an der Entwicklung der Feuerwehr Middels teilgehabt. Nach der Zeit als Ortsbrandmeister übernahm er die Funktion als Gruppenführer des Einsatzleitwagen 2. Die Feuerwehr Middels dankt Gerhard Willms für seine geleistete Arbeit in all diesen Jahren.
Für die folgenden Ansprachen der Gäste bedankte sich Ortsbrandmeister Timo Willms herzlich. Zum Schluss der Versammlung informierte Willms noch über die bevorstehenden Feierlichkeiten anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Feuerwehr Middels im kommenden Jahr 2026. Diese sollen am Himmelfahrtswochenende (14. Mai, 16. Mai und 17. Mai 2026) begangen werden. Bereits in diesem Jahr gibt es die Gelegenheit für Bevölkerung und Feuerwehrmitglieder aus allen Wehren, am 31. Mai 2025 im Rahmen einer kleinen "Warm-up"-Festivität in der Nachterlebniswelt "Aurum" in Aurich-Middels zusammenzukommen. Die Feuerwehr Middels freut sich über regen Zulauf. Mit diesem Ausblick in eine ereignisreiche Zeit schloss Ortsbrandmeister Willms die Versammlung.
Text: Diana Stöhr-Aeilts
Bildönke Geiken
Beim Umweltschutztag am vergangenen Samstagvormittag in Hinte war die Beteiligung deutlich besser als in den vergangenen Jahren. Neben den aktiven Kameraden, der Jugend und Kinderfeuerwehr konnte der stellvertretende Ortsbrandmeister Michael Engelbarts-Bremer diesmal auch viele Mitbürger beim Feuerwehrhaus begrüßen.
Neben dem normalen Hausmüll wurden wieder Verkehrsschilder, Autoreifen, Fahrräder, Unmengen von Spirituosenflaschen und Mc Donalds Tüten gefunden.
Der Wassersportverein Fresena Hinte nahm ebenfalls an der Aktion teil, indem sie an den Brücken die Kanäle reinigten.
Was von allen Beteiligten lobenswert aufgefasst wurde war das der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Hinte Sascha Ukena ebenfalls an der Aktion teilnahm.
Nach getaner Arbeit gab es dann noch eine warme Erbsensuppe im Feuerwehrhaus für alle Beteiligten die von der Gemeinde Hinte spendiert wurde.
Text&Bilder: Michael Engelbarts-Bremer
Mitglieder der Einsatz-, Jugend- und Ehrenabteilung, Gäste aus den Ortsvereinen, der Politik, der Feuerwehrführung auf Stadt- und Kreisebene und der benachbarten Feuerwehr Walle konnte Ortsbrandmeister Harald Willms am vergangenen Freitagabend zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Sandhorst begrüßen. Nach den im vergangenen Jahr durchgeführten Wahlen war es die erste Hauptversammlung unter der Leitung von Ortsbrandmeister Harald Willms und dem stellvertretenden Ortsbrandmeister Ingo Haase. Das neue Führungsduo bedankte sich nochmals für die langjährige Tätigkeit ihrer Vorgänger wie auch bei der Stadt- und Kreisfeuerwehrführung für eine reibungslose Zusammenarbeit. Gleichermaßen richtete sich der Dank auch an das Ortskommando und die Einsatzabteilung der Feuerwehr Sandhorst.
In seinem Jahresbericht ging Ortsbrandmeister Willms auf aktuelle Themen ein. So wird mit Umstellung zum neuen Leitstellensystem ab Sommer unter anderem eine neue Alarm- und Ausrückeordnung wirksam. Zudem wurde über Fahrzeuganschaffungen im Bereich des Katastrophenschutzes berichtet. Weiterhin fand Willms lobende Worte hinsichtlich der neuartigen modularen Grundausbildung auf Stadt- und Kreisebene. Hier konnten im Berichtsjahr drei Kameraden erfolgreich teilnehmen und haben damit die Qualifikationsstufe Truppmitglied bestanden. Für das Jahr 2025 wurden weitere fünf Kameraden angemeldet. Auch die Truppführer-Ausbildung auf Kreisebene nimmt Fahrt auf, dort sind ebenfalls vier Kameraden zum Lehrgang angemeldet worden. Im Gegensatz zu dieser positiven Entwicklung auf Stadt- und Kreisebene mahnte Willms aber auch an, dass es auf Landesebene aktuell ein massives Ausbildungsdefizit gibt. Gerade im Bezug auf die Speziallehrgänge wie in der technischen Hilfeleistung, aber auch im Bereich Gefahrgut. Besonders für die Feuerwehr Sandhorst mit dem stationierten Rüstwagen sowie dem Gefahrgutzug und der damit erforderlichen Spezialisierung auf diesen Gebieten handelt es sich dabei um essenziell wichtige Lehrgänge. Ortsbrandmeister Willms berichtete weiter über den gewohnt gut ablaufenden Ausbildungs- und Übungsdienst. Der Gerätewagen Gefahrgut war im vergangenen Jahr bei vielen Ortsfeuerwehren im Kreis, der Rüstwagen wiederum im Rahmen der Maschinistenausbildung an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Georgsheil zu Besuch. Weiterhin fand eine Kreisbereitschaftübung und eine Gefahrgutübung mit dem ABC-Zug des Landkreises Aurich statt. Die Ausbildung am Einsatzleitwagen wird monatlich zusammen mit der Ortsfeuerwehr Aurich durchgeführt.
Die Einsatzabteilung der Feuerwehr Sandhorst besteht derzeit aus 76 Mitgliedern. Durch den Übergang in die Ehrenabteilung sind fünf Mitglieder ausgeschieden. Aufgrund von vier Neuaufnahmen in die Einsatzabteilung und einer Übernahme konnte die Mitgliederzahl aber erfreulicherweise stabil gehalten werden. Die Jugendfeuerwehr hat einen starken Zuwachs zu verzeichnen, im vergangenen Jahr waren es elf Mädchen und Jungen, zu Beginn diesen Jahres ist die Zahl auf 16 Jugendliche gestiegen. Die Kinderfeuerwehr verzeichnet aktuell 17 Kinder, die dort aktiv sind. Aber auch die Ehrenabteilung besteht aktuell aus 17 Mitgliedern, diese treffen sich regelmäßig im Feuerwehrhaus. Im vergangenen Jahr wurde außerdem der Förderverein der Feuerwehr Sandhorst gegründet. Somit hat die Feuerwehr selbst keine fördernden Mitglieder mehr, diese sind aber dem Förderverein beigetreten und unterstützen die Wehr somit weiterhin.
Zum Einsatzgeschehen berichtete Ortsbrandmeister Willms, dass es im vergangenen Jahr zu 80 regulären Alarmierungen gekommen war. Hinzu kam das Starkregenereignis am 13. August, welches der Ortswehr rund 40 weitere Einsätze in einer Nacht bescherte. Die regulären Einsätzen bestanden aus drei Brandsicherheitswachen, zehn Brandeinsätzen, elf ausgelösten Brandmeldeanlagen und einem ausgelösten Heimrauchmelder. Hinzu kamen 55 Alarmierungen mit dem Einsatzstichwort Hilfeleistung, darunter sechs Gefahrguteinsätze, 29 Verkehrsunfälle, 20 sonstige Einsätze wie Türöffnung, Personenbefreiung, Tierrettung, Wasserschäden und Unterstützung für den Rettungsdienst. Ein Einsatz, der sicher vielen in Erinnerung bleibt, war der Gefahrguteinsatz in Rysum. Hier war die Feuerwehr Sandhorst inklusive aller nachbereitenden Maßnahmen insgesamt über 500 Stunden beschäftigt, somit der längste Einsatz des Jahres. In Zusammenarbeit mit der Analytischen Taskforce der Berufsfeuerwehr Hamburg wurde versucht, einen austretenden Stoff zu identifizieren, was sich selbst in Zusammenarbeit mit den Spezialkräften unglaublich herausfordernd und aufwendig gestalten sollte.
Jugendfeuerwehrwart Henry Hollwedel ließ die Aktivitäten der Nachwuchsabteilung Revue passieren. Das Jahr startete wie üblich mit der Weihnachtsbaumsammelaktion, diese wurde in gewohnter Weise von der Einsatzabteilung unterstützt, wofür Hollwedel nochmal ein großes Dankeschön aussprach. Die Wochen darauf startete die wöchentliche Ausbildung jeden Freitagabend. Drei der Jugendlichen konnten zudem die Leistungsspange erwerben. Ein weiteres Highlight war das diesjährige Zeltlager in den Niederlanden, hier konnte die Jugendfeuerwehr Sandhorst ihr Können unter Beweis stellen und den 1. Platz belegen. Im August fand der Kreisjugendfeuerwehrtag statt, wo die Sandhorster Jugendlichen den 8. Platz erreichten. Beim Stadtjugend- und Kinderfeuerwehrtag in Plaggenburg im Oktober konnte dann erneut eine erfolgreiche Platzierung als Gesamtsieger erreicht werden. Mit der alljährlichen Weihnachtsfeier wurde das Jahr schließlich gemütlich ausgeklungen.
Den Jahresbericht der Kinderfeuerwehr hat der Kinderfeuerwehrwart Holger Janssen vorgetragen. Auch die jüngsten Feuerwehrmitglieder haben ein bewegtes Jahr hinter sich, unter anderem wurde sich auch mit vielen anderen Kinderfeuerwehren zu gemeinsamen Diensten getroffen. Kurz vor den Sommerferien waren die Kinder zum Beispiel im EEZ in Aurich zu Gast, wo sie unter Aufsicht mit verschiedenen Mitteln lernten, ein Feuer zu ersticken. Im zweiten Halbjahr fand der Kreiskinderfeuerwehrtag statt. Des Weiteren haben erstmals fünf Kinder an der Brandflohabnahme teilgenommen und diese erfolgreich bestanden. Im Zuge des Jahresabschlusses wurden verschiedene Spiele gegen das neue Führungsduo gespielt. Aber das eigentliche Highlight des Abends war ein realer Einsatz, wodurch die Kinder live miterleben konnten, wie die Einsatzabteilung in die Schutzbekleidung schnellte und mit Blaulicht aus der Fahrzeughalle ausrückte.
Als neue Mitglieder begrüßte Ortsbrandmeister Willms in den Reihen der aktiven Kameraden Leevke Fleßner, Antony Mongelli, Tom-Niklas Paschen, Rene Harms und Luca Willms. Im Rahmen der Ernennungen und Beförderungen rief Willms als erstes Oleksii Havrysh, Nils Saß und Luca Willms nach vorne und ernannte die drei Kameraden zum Feuerwehrmann. Als nächstes wurden Simon Frieden und Rene Harms aufgerufen, die zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurden. Stadtbrandmeister Heinz Hollwedel konnte weiterhin Hendrik Poppen zum Oberlöschmeister, Benjamin Assing zum Ersten Hauptlöschmeister sowie Ingo Haase und Harald Willms ihrem neuen Dienstposten entsprechend zum Brandmeister befördern. Anschließend übernahm der stellvertretende Ortsbrandmeister Ingo Haase das Wort und leitete die zwei Ehrungen ein, welche an diesem Abend durchgeführt werden sollten. Kerstin Leerhoff wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Haase betonte unter anderem ihr Engagement in der Kinderfeuerwehr als langjährige stellvertretende Kinderfeuerwehrwartin. Zudem galt es Rolf Ubben für 40-jährige Mitgliedschaft zu ehren. Ingo Haase sprach in der Laudatio nicht zuletzt über Ubbens Arbeit als Gruppenführer des Gerätewagen Gefahrgut. Der Abschnittsleiter Süd, Karl Töpfer, konnte daraufhin die Ehrungen vornehmen und dankte beiden Geehrten im Einklang mit den politischen Vertretern für die langjährige Arbeit und ihr Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr.
Zuletzt richteten die anwesenden Gäste aus den Reihen von Feuerwehr und Politik ihre Grußworte an die Sandhorster Feuerwehrmitglieder, bedankten sich für das Engagement aller Abteilungen der Ortswehr und blickten zuversichtlich auf das bereits laufende Jahr 2025. Nachdem keine weiteren Anträge zur Tagesordnung verzeichnet wurden, konnte Ortsbrandmeister Harald Willms die Jahreshauptversammlung nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden schließen.
Text&Bild: Jannick Leerhoff
Ehrennadel für insgesamt 115 Jahre
Am Samstag, den 01. März 2025, fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Münkeboe-Moorhusen im örtlichen Feuerwehrhaus statt.
Ortsbrandmeister Andreas Collmann begrüßte alle anwesenden Kameradinnen und Kameraden der Einsatz- und Ehrenabteilung, um auf ein ereignisreiches Jahr zurückzublicken und die Leistungen der Mitglieder zu würdigen.
Besonders begrüßte Collmann den Regierungsbrandmeister Erwin Reiners, den Kreisbrandmeister Dieter Helmers, Gemeindebrandmeister Focko Westerbur, Bürgermeister Thomas Erdwiens, den Ortsvorsteher von Münkeboe Erich Brungers, sowie den Vorsitzenden des FULEA-Ausschusses Johann Schoolmann.
Collmann freute sich über die stabile Mitgliederzahl in der Einsatzabteilung. Aktuell leisten 39 aktive Mitglieder, davon 32 Männer und 7 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 33,5 Jahren, ihren Dienst. Die Jugendfeuerwehr zählte im vergangenen Jahr 12 Mitglieder, während die Kinderfeuerwehr 15 Mitglieder umfasst. Die Alters- und Ehrenabteilung hat derzeit 9 Mitglieder. Zudem unterstützen 45 fördernde Mitglieder die Feuerwehr Münkeboe-Moorhusen.
Von Januar bis Dezember 2024 wurden insgesamt 36 Einsätze bewältigt, darunter 8 Brandeinsätze (3 im eigenen Löschbezirk) und 28 Hilfeleistungen. Neben dem regulären Dienstbetrieb nahmen die Mitglieder an zahlreichen Festen und Veranstaltungen teil, wie z.B. Paintball mit der Feuerwehr Wiegboldsbur, einem Grillfest mit Besichtigung des Dorfmuseums zusammen mit der Feuerwehr Groß-Midlum, sowie der Mitgliederversammlung mit Wahlen des Ortsbrandmeisters und seines Stellvertreters.
Das Blutspenden wurde ebenfalls erfolgreich durchgeführt, mit 5 gut besuchten Terminen - 2 in den Räumlichkeiten der IGS Marienhafe- Moorhusen und 3 in der FCSO in Moordorf. Diese Gelegenheit nutzte Ortsbrandmeister Collmann, um sich bei allen Helfern und Unterstützern zu bedanken.
Neben 31 Dienstabenden wurden zahlreiche Sonderdienste veranstaltet. Die Zeit wurde genutzt, um interne Schulungen durchzuführen, damit im Notfall zielorientiert und sicher gehandelt werden kann. Aufgrund von Änderungen in der Lehrgangsstruktur musste die Ausbildung innerhalb der Ortsfeuerwehr angepasst werden. Der Lehrgangsbedarf konnte jedoch gesenkt werden und zahlreiche Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene wurden erfolgreich absolviert. Diese Zahlen verdeutlichen das Engagement und die Einsatzbereitschaft der freiwilligen Helfer, die rund um die Uhr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sorgen.
Die Berichte aus der Kinder- und Jugendfeuerwehr fielen wieder informativ und kreativ aus. Der Dienstplan der Kinderfeuerwehr war im letzten Jahr sehr abwechslungsreich. Die Kinder lernten Feuerwehrknoten, Erste Hilfe, Gerätekunde, bastelten, backten Pizza und Kekse, verbrachten eine Nacht auf dem Gemeindezeltlager in Wiegboldsbur und unternahmen einen Ausflug in einen Freizeitpark. Diese Aktivitäten zeigten erneut die Kreativität der Kinderfeuerwehrwarte in der Dienstplangestaltung.
Die Jugendabteilung berichtete ebenfalls über zahlreiche Aktivitäten, darunter Übungsabende, Erlebnisse beim Zeltlager, die Weihnachtsbaum-Sammelaktion und den Ausflug in den Freizeitpark mit der Kinderfeuerwehr und dem Boßelverein. Auch der Erfolg bei der höchsten Auszeichnung in der Jugendfeuerwehr, der Leistungsspange, wurde gewürdigt. Ein herzlicher Dank gilt allen Helfern, Unterstützern und Spendern aus beiden Abteilungen.
Der Ortsbrandmeister Andreas Collmann nahm folgende Beförderungen vor: Künftig tragen Nicole Collmann, Stefanie Broer, Ute Heiken, René Dörnath, Torben Kruse und Wiebke Dirks den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann/-frau. Jens Dirksen wurde aufgrund seiner Funktion als stellvertretender Gruppenführer des GW-Öls vom Gemeindebrandmeister Focko Westerbur zum Löschmeister befördert. Auch Bernd Wenholt wurde in seiner Funktion als Gemeindesicherheitsbeauftragter zum Löschmeister befördert.
Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr wurden Daniel Broer, Ortsbrandmeister Andreas Collmann und Uwe Lammers geehrt. Erich Kleen wurde für seine beeindruckenden 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Daniel Broer trat am 05.05.1999 mit 12 Jahren der Jugendfeuerwehr Oldeborg bei und wechselte mit 16 Jahren in die aktive Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr Münkeboe. Seit dem 06.01.2024 trägt er den Rang des Hauptlöschmeisters. Er war einige Jahre als Atemschutzgerätewart tätig und ist derzeit Gruppenführer des GW-Öls sowie zweiter Ansprechpartner des Blutspendeteams.
Nach dem Bericht über Daniel Broers Werdegang übernahm die stellvertretende Ortsbrandmeisterin Anke Cornelius das Wort. Sie würdigte den langen Werdegang des engagierten Ortsbrandmeisters Andreas Collmann, der am 05.05.1999 zusammen mit Daniel Broer der Jugendfeuerwehr Oldeborg beitrat und ebenfalls mit 16 Jahren in die aktive Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr Münkeboe wechselte. Seit dem 05.01.2019 trägt er den Rang des Brandmeisters und hat zahlreiche Lehrgänge und Fortbildungen absolviert. Collmann hat verschiedene Funktionen in der Feuerwehr übernommen, darunter Gruppenführer und Atemschutzgerätewart, und ist seit seinem 20. Lebensjahr Teil des Ortskommandos. Von 2014 bis 2018 war er stellvertretender Ortsbrandmeister, bevor er 2018 das Amt des Ortsbrandmeisters übernahm.
Uwe Lammers konnte an der Jahreshauptversammlung nicht teilnehmen, doch Cornelius las seinen Bildungs- und Beförderungsweg vor. Lammers trat am 20.02.2000 mit 38 Jahren in die Feuerwehr Wiegboldsbur ein und wechselte am 13.05.2008 zur Feuerwehr Münkeboe-Moorhusen. Seit dem 01.01.2021 ist er Mitglied der Ehrenabteilung und trägt seit dem 06.01.2018 den Rang des Hauptbrandmeisters. Er war stellvertretender Ortsbrandmeister und für vier Jahre Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Münkeboe sowie stellvertretender Gemeindebrandmeister. Zudem hat er für einige Jahre die Leitung des Blutspendeteams übernommen, war Gruppenführer und Pressewart.
Zum krönenden Abschluss fand die Feierlichkeit für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Münkeboe statt.
Ortsbandmeister Collmann übernahm erneut das Wort und bat den Kameraden Erich Kleen nach vorne. Collmann zeigte sich sehr erfreut über das große Engagement von Kleen, der auch nach 40 Jahren noch aktiv im Dienst- und Einsatzgeschehen ist. Dies sei keineswegs selbstverständlich.
Erich Kleen trat am 1. März 1985 mit 26 Jahren der Feuerwehr Münkeboe bei. Seit dem 6. Januar 2018 trägt er den Dienstrang „Erster Hauptfeuerwehrmann“. Für seine 25-jährige Mitgliedschaft wurde er am 11. Dezember 2010 geehrt. Im Laufe seiner Dienstjahre übernahm er auch Aufgaben, wie die des Gerätewartes und Atemschutzgerätewartes. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm Einsätze wie der Brand seines Elternhauses in seiner Kindheit und der Großbrand des Combimarktes in seiner Gemeinde.
Der Bürgermeister der Gemeinde Südbrookmerland, Thomas Erdwiens, bedankte sich in seinem Grußwort bei der gesamten Wehr für deren Einsatzbereitschaft, Engagement, Motivation und Leidenschaft. „Wohlgemerkt, all dies geschieht im Ehrenamt“, betonte Erdwiens. „Bürgermeister, Verwaltung, Politik und insbesondere unsere Bürgerinnen und Bürger sind froh und dankbar, euch zu haben“, fügte er hinzu.
Erdwiens hob hervor, dass die Feuerwehren ein sehr wichtiger Bestandteil der Gemeinde sind und dass er stolz auf die Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde ist. Er ist jedoch der Meinung, dass die Feuerwehren in Deutschland grundsätzlich mehr Respekt und Anerkennung verdienen. Negativbeispiele, wie die Ereignisse in der Silvesternacht in Berlin, seien in den Nachrichten zu sehen gewesen. „Gerade hierbei zeigt sich, dass sich der Bürgermeister, die Politik und Verwaltung, vor allem aber auch die Bürgerinnen und Bürger in Südbrookmerland immer wieder auf die Kameradinnen und Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehr verlassen können. Zu jeder Tages- und Nachtzeit dürfen sie auf eure Hilfe und Unterstützung vertrauen!“, entgegnete Erdwiens.
Erdwiens thematisierte auch Anschaffungen, Bezuschussungen, neueste Techniken und den Fortschritt beim Neubau des Feuerwehrhauses in Münkeboe. Der Ortsvorsteher von Münkeboe, Erich Brungers, schloss sich den Worten von Erdwiens an und ergänzte: „Ein Besuch bei der Feuerwehr verändert das gesamte Bild auf das Geschehen.“
Johann Schoolmann, der Vorsitzende des FULEA-Fachausschusses, sprach ebenfalls einige Grußworte. Er freut sich immer, den Einladungen der Feuerwehren in Südbrookmerland zu folgen. Für seine 100. Blutspende kündigte er sich bereits beim Blutspendeteam „Feuerwehr Münkeboe“ an. „Man muss schon einen an der Murmel haben, um so etwas zu leisten – im positiven Sinne“, sagte Schoolmann, bevor er das Wort übergab.
Vom Regierungsbrandmeister Erwin Reiners und dem Kreisbrandmeister Dieter Helmers gab es weitere Grußworte. Beide überbrachten die herzlichsten Grüße aus dem Kreis und vom Land Niedersachsen und berichteten über die Erneuerung der Ausbildungsform, Änderungen des Brandschutzgesetzes sowie Aktuelles auf Kreis- und Landesebene.
Der Gemeindebrandmeister Focko Westerbur berichtete über das vergangene Jahr. Er zeigte sich erfreut über die stabile Mitgliederentwicklung in der Gemeinde und lobte die Leistungen der Feuerwehr in Südbrookmerland sowie deren Schlagkraft.
Westerbur sprach auch die erweiterte Technik an, die künftig die Hochwassersituation in Südbrookmerland unterstützen soll. Zudem informierte er über den aktuellen Stand des Feuerwehrkonzeptes, das kontinuierlich weiterentwickelt wird. Nach der Fertigstellung des Feuerwehrhauses in Victorbur steht nun der Neubau des Feuerwehrhauses in Münkeboe-Moorhusen an, für den sich die Detailplanung derzeit in Arbeit befindet.
Die Umstrukturierung der Lehrgänge brachte anfangs einige Hürden mit sich, läuft jedoch mittlerweile erfolgreich. Weiterhin berichtete Westerbur über die aktuellen Mitgliederzahlen und Einsatzzahlen der Gemeinde.
Abschließend sprach er allen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Südbrookmerland seinen Dank aus!
Abschließend ergriff Wehrführer Collmann noch einmal das Wort und bedankte sich bei allen Mitgliedern für ihre Unterstützung und die geleistete Arbeit. Nach 1,5 Stunden konnte die Versammlung pünktlich zum Essen geschlossen werden.
Foto1: Alle anwesenden Gäste, beförderten und geehrten Mitglieder
Foto2: Ehrung des Kameraden Erich Kleen durch den Gemeindebrandmeister Focko Westerbur
Foto3: Ehrung der Kameraden Daniel Broer (links) & Andreas Collmann (rechts) durch den Kreisbrandmeister Dieter Helmers
Foto4: Verlesung des Werdegang von Andreas Collmann, durch die Stellv. Ortsbrandmeisterin
Foto6: alle zur OFF / zum OFM beförderten:
v.l.n.r. René Dörnath, Stefanie Broer, Torben Kruse, Wiebke Dirks, Ute Heiken, Nicole Collmann.
Stellvertretende Ortsbrandmeisterin Anke Cornelius und Ortsbrandmeister Andreas Collmann.
Text: Anke Cornelius, Stellv. Ortsbrandmeisterin & Pressesprecherin
Fotos: Marcus Cornelius
Zweiter Katastrophen- und Zivilschutztag der Kreisfeuerwehrausbildung
Im Rahmen der 2024 neu eingeführten modularen Grundlagenausbildung fand am vergangenen Wochenende bei strahlendem Sonnenschein zum zweiten Mal der sogenannte „KatS-Tag“ an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Georgsheil statt.
Aufgrund der veränderten Herausforderungen für die Feuerwehren und Hilfsorganisationen ist das Thema Katastrophen- und Zivilschutz wieder in den Fokus der Einsatzkräfteausbildung gerückt. Da dieser Bereich besondere Gefahren birgt und auch spezielle Vorgehensweisen notwendig macht, wurde ein umfangreiches Schulungskonzept entwickelt.
Während des Ausbildungstages durchliefen die Teilnehmer verschiedene Stationen, die unterschiedliche Themenschwerpunkte beleuchteten. Neben theoretischen Grundlagen wurde das Erkennen besonderer Einsatzsituationen, Maßnahmen bei Gefahrstoffunfällen und ABC-Kampfstoffkontamination sowie die Anwendung spezieller Schutzkleidung vermittelt.
Besonders im Mittelpunkt stand die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im Katastrophen- und Zivilschutz, um im Ernstfall effizient und auf Augenhöhe zusammenarbeiten zu können. Hierbei wurde die Kreisausbildung durch den CBRN-Zug, das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk sowie die Abteilung für Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises mit Vorträgen und Darstellungen unterstützt.
Die Teilnehmenden als auch die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit dem Ausbildungstag und betonten die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen. Die Kreisfeuerwehr plant, den „KatS-Tag“ als festen Bestandteil der modularen Grundausbildung beizubehalten.
Text: Kreisausbildungsleiter Frank Behrends
Bilder: Kreisfeuerwehrverband Pressesprecher Timo de Vries
Bei einer groß angelegten Gemeindeübung der Gemeinde Feuerwehr Hinte wurden insgesamt 35 verschiedene Einsatzlagen bewältigt.
Rund 80 Einsatzkräfte stellten ihr Können unter Beweis und arbeiteten realistische Szenarien wie einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, diverse Sturmschäden, Erkundungseinsätze, Objektbegehungen, Wasserschäden und mehrere Kleinbrände ab.
Die gesamte Übung wurde durch die örtliche Einsatzleitung aus dem Feuerwehrhaus in Loppersum koordiniert und disponiert. Das Deutsche Rote Kreuz aus Loppersum und Hinte, unterstützte bei mehreren Einsätzen und übernahm die sanitätsdienstliche Absicherung. Im Anschluss sorgte die Verpflegungsgruppe des DRK Ortsverein Loppersum für die Verpflegung aller Einsatzkräfte.
Ein großes Dankeschön gilt allen Firmen, Vereinen und Privatpersonen, die ihre Grundstücke und Objekte für die Übung zur Verfügung gestellt haben. Solche Übungen sind essenziell, um die Zusammenarbeit und Abläufe im Einsatzfall zu optimieren.
Bericht: Florian Janssen
Bilder: Justin Herzig undFeuerwehr Gemeinde Hinte