Ausgelöste Brandmeldeanlage
Ausgelöst hatte die Brandmeldeanlage im Haus „Jann von Norderney“ in der Halemstrasse.
Die Feuerwehr fuhr die Einsatzstelle mit 4 Fahrzeugen an. An der Einsatzstelle konnte dann festgestellt werden, dass es bei der Zubereitung von „Silvester-Speisen“ (Fleisch anbraten) zu einer Rauchentwicklung gekommen war.
Ein Eingreifen durch die Feuerwehr war hier nicht erforderlich. Das war dann auch der letzte Einsatz für das Jahr 2024.
Text: Eilbertus Stürenburg
Altkleidercontainerbrand
Für die Freiwillige Feuerwehr Norden verlief der Übergang ins Jahr 2025 vergleichsweise ruhig. Im Norder Stadtgebiet kam es in der Silvesternacht lediglich zu einem silvestertypischen Brandeinsatz. In der Straße Im Spiet brannte um 21.45 Uhr ein Altkleidercontainer. Den bis zum Anschlag gefüllten Behälter öffneten die Feuerwehrleute gewaltsam. Nur so konnte der Brand vollständig gelöscht werden. Ein weiterer direkt danebenstehender Container war von der starken Hitze beaufschlagt worden. Auch dieser wurde geöffnet und dessen Inhalt ausgiebig gewässert.
Text&Bild: Thomas Weege
Brand einer Blockhütte kann zügig gelöscht werden
Um 22.27 Uhr wurden die Südbrookmerlander Feuerwehren Victorbur, Oldeborg und Uthwerdum zu einem gemeldeten Brand nach Victorbur in die Schulsiedlung alarmiert. Binnen weniger Minuten rückten die Feuerwehren mit sieben Fahrzeugen zur besagten Einsatzstelle aus.
Vor Ort angekommen bestätigte sich die Lage. Im Bereich des Dachstuhls war es zu einem Feuer gekommen. Durch den glücklichen Umstand, dass der Eigentümer selbst Mitglied in der Feuerwehr ist und ein weiteres Mitglied der Feuerwehr sich in der näheren Umgebung bei einer Silvesterfeier befunden hat, konnten durch diese zwei Personen bereits notwendige Löschmaßnahmen mit einem Gartenschlauch bis zum Eintreffen der Feuerwehr vorgenommen werden. Die Feuerwehr deckte das Dach zum Teil ab, führte Restlöscharbeiten durch und kontrollierte anhand einer Wärmebildkamera die betroffene Brandstelle im Dachstuhl.
Der Einsatz wurde nach 25 Minuten an die Polizei übergeben.
Text: Sven Janssen
Bilder: Sven Janssen & Michelle Hansen
Fehlalarm in einer Lagerhalle
Am letzten Tag im Jahr 2024 ist die Freiwillige Feuerwehr Norden Silvestervormittag ins Gewerbegebiet Leegemoor ausgerückt. Die Brandmeldeanlage eines Großhändlers hatte ausgelöst. Die Einsatzkräfte fanden in einer Lagerhalle zwar einen aktivierten Rauchmelder, jedoch keinen Grund für die Auslösung. Die Einsatzkräfte übergaben die Einsatzstelle an den Gebäudeeigentümer.
Text&Bild: Thomas Weege
Rund 500 Meter Dieselspur
Eine rund 500 Meter lange Dieselspur hat am letzten Tag des Jahres 2024 die Feuerwehr Krummhörn-Nord in Greetsiel beschäftigt.
Aufgrund eines Defektes trat während der Fahrt Kraftstoff aus einem Personenkraftwagen aus und verteilte sich auf der Straße. Das Verursacherfahrzeug konnten die Kräfte der Feuerwehr auf einem Parkplatz an der Ankerstraße ausfindig machen.
Die Feuerwehr streute die Kraftstoffspur, die von der Kleinbahnstraße bis zum Parkplatz in der Ankerstraße führte, mit Bindemittel ab und nahm dieses anschließend auf.
Neben der Feuerwehr war auch die Polizei vor Ort.
Text&Bild: Kilian Peters
Hilfeleistung
Die Einsatzstelle war ein Mehrfamilienhaus im Bereich Lüttje Legde. Hier waren zwei Personen in einem Fahrstuhl eingeschlossen. Die Personen konnten von der Feuerwehr befreit werden.
Text: Eilbertus Stürenburg
Tragehilfe Rettungsdienst in Hinte
Zu ihrem 50. Einsatz 2024 wurde die Feuerwehr Hinte am späten Montagnachmittag von der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland um 16.57 Uhr alarmiert. In einem Einfamilienhaus in Hinte-Haskamp war es zu einem Medizinischen Notfall gekommen und der Rettungsdienst benötigte Unterstützung beim Transport des Patienten. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und Notarzt wurde der Patient mit der Schleifkorbtrage durch das enge Treppenhaus aus der Wohnung, und zum Rettungswagen gebracht. Er wurde umgehend in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert.
Die Feuerwehr, die mit einem Fahrzeug ausgerückt war, konnte nach ca. einer dreiviertel Stunde den Einsatz beenden. Neben der Feuerwehr waren ein Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort.
Text: Michael Engelbarts-Bremer
Fehlalarm im siebten Obergeschoss
Bis in das siebte Obergeschoss eines Norddeicher Hotels musste am späten Sonntagabend die Freiwilligen Feuerwehr Norden aufsteigen. Dort hatte gegen 21.10 Uhr die Brandmeldeanlage ausgelöst. Wie sich vor Ort herausstellte, stand die Tür einer Dampfsauna offen. So konnte sich der heiße Dampf in dem Wellnessbereich ausbreiten und einen Rauchmelder aktivieren. Den Ausblick aus der obersten Etage konnte die Einsatzkräfte jedoch nicht lange genießen, schließlich standen sämtliche Gäste des Hotels im Freien und warteten auf weitere Anweisungen. Die Evakuierung konnte zügig aufgehoben werden.
Text&Bild: Thomas Weege
Feuerwehr Norderney im Einsatz: Waffelbacken löst Brandmeldeanlage aus
Am Sonntag (29.12.2024) wurde die Feuerwehr Norderney um 13:55 h zu einem Einsatz alarmiert, nachdem die Brandmeldeanlage im „Haus am Weststand“ ausgelöst hatte.
An der Einsatzstelle stellte sich schnell heraus, dass eine Rauchentwicklung, beim Zubereiten von Waffeln Ursache für den Alarm war.
Die Feuerwehr brauchte nicht eingreifen (auch nicht beim Verzehr) und konnte nach einer kurzen Kontrolle Entwarnung geben.
Weder Personen noch das Gebäude waren in Gefahr.
Der Einsatzleiter Stadtbrandmeister Ralf Jürrens betonte, dass die schnelle Reaktion von Brandmeldeanlagen entscheidend für die Sicherheit sei – auch wenn es sich diesmal um einen harmlosen Vorfall handelte.
Über den Bräunungsgrad der Waffel, wurde nichts bekannt. :-)
Text: Eilbertus Stürenburg
Rettung mit Hindernissen
Die tatkräftige Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Norden war am Sonntagmittag in Norden bei einem Rettungsdiensteinsatz im Hollweg erforderlich. Eine Rettungswagenbesatzung behandelte dort mit einer Notärztin eine Patientin im Dachgeschoss eines älteren Einfamilienhauses. Durch die beengten räumlichen Gegebenheiten konnte der Rettungsdienst den Transport nicht alleine bewerkstelligen.
In eine Spezialtrage gebettet wurde die Notfallpatientin durch ein Fenster auf den Korb der Drehleiter gehoben. Das Aufstellen des Hubrettungsfahrzeuges gestaltete sich jedoch als kniffelig. Ein auf der Straße geparkter Pkw sowie mehrere Straßenbäume engten den Arbeitsbereich für das Fahrzeug erheblich ein, sodass es nicht optimal aufgestellt werden konnte. Die Abstützung wurde nah an dem geparkten Wagen ausgefahren und der Leiterpark darüber ausfahren. Der anschließende Transport verlief problemlos
Text&Bilder: Thomas Weege
Entstehungsbrand am ZOB
Am Samstagabend wurde eine brennende Mülltonne bei einem Schnellrestaurant in der Bahnhofstraße gemeldet. Die eingetroffenen Einsatzkräfte konnten an der angegebenen Stelle keine brennende Tonne feststellen. Der Anrufer machte jedoch auf sich aufmerksam und leitete die Einsatzkräfte zum Busbahnhof weiter. Dort konnten sie eine leichte Rauchentwicklung aus einer Mülltonne feststellen. Diese wurde gelöscht, und der Einsatz konnte nach einer halben Stunde beendet werden.
Text&Bilder: Oliver Prigge
Brand einer Restmülltonne in Ludwigsdorf (Gem. Ihlow)
Am späten Abend des 27. Dezember 2024 wurde die Feuerwehr Ihlowerfehn zu einem Brand im Brunnenweg in Ludwigsdorf alarmiert. Gegen 22 Uhr geriet eine Restmülltonne in Brand.
Ein Anwohner leitete erste Löschmaßnahmen mit einem Eimer Wasser ein und konnte so eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde die Tonne unter Atemschutz endgültig abgelöscht. Der Inhalt der Mülltonne wurde anschließend auseinandergezogen und mit einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester kontrolliert, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.
Der Einsatz war nach etwa 20 Minuten beendet. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ursache des Brandes ist derzeit unklar. Zusätzlich zur Feuerwehr war auch die Polizeiinspektion Aurich vor Ort.
Text&Bilder: Pascal Coordes
Umweltschäden halten Feuerwehr Hinte auf Trapp
Mit dem Alarmstichwort „TH – klein, Ölschaden“ wurde am Freitagnachmittag den 27.12.2024 um 14.28 Uhr die Feuerwehr Hinte von der Kooperativen Leitstelle Ostfriesland alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich heraus das mehrere Straßenabschnitte betroffen waren. Vermutlich durch den Verkehr hatte sich der Diesel weiter verteilt. Betroffen waren die Osterhuserstrasse, die Brückstrasse, die Bahnhofstrasse, und der Kreuzungsbereich Kreisstraße 229 zur Landesstraße 3. Die Feuerwehr musste für die Reinigungsarbeiten die Straßen zum Teil sperren beziehungsweise absichern, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kam. Erst nach Abschluss der Reinigungsarbeiten konnten die Straßenabschnitte wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Kurz vor Abschluss dieses Einsatzes wurden die Einsatzkräfte über einen weiteren Umweltschaden informiert. Auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes liefen aus einem Pkw größere Mengen Betriebsstoffe aus. Hier wurde umgehend Ölbindemittel aufgebracht um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Nach Eintreffen des Abschleppunternehmens wurde der Pkw aufgenommen und einer Werkstatt zugeführt. Die Feuerwehr die mit zwei Fahrzeugen ausgerückt war konnte gegen 16.00 Uhr zu ihren Standort zurückkehren und die Einsätze beenden.
Wie es zu dem Umweltschaden im Ortskern gekommen ist, ist nicht bekannt. Neben der Feuerwehr waren die Polizei und ein Abschleppunternehmen vor Ort.
Text&Bilder: Michael Engelbarts-Bremer
Gasleckage an der Heizung
Aufgrund eines mutmaßlichen Gasaustritts musste die Feuerwehr Sandhorst am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages in die Weddigenstraße ausrücken. Bewohner eines Mehrparteienhauses bemerkten zuvor den markanten Geruch von Gas in ihren Räumlichkeiten und teilten den alarmierten Einsatzkräften mit, dass sie erst vor Kurzem eine neue Heizungsanlage erhalten hatten. Die Feuerwehrleute konnten im Rahmen gemeinsam durchgeführter Messungen mit dem ebenfalls angerückten Energieversorger tatsächlich einen leichten Gasaustritt an der Heizung feststellen, woraufhin die Gaszufuhr zur betroffenen Wohneinheit abgestellt und anschließend Belüftungsmaßnahmen eingeleitet wurden. Nachdem keine messbare Gaskonzentration mehr festzustellen und die Gefahr damit beseitigt war, rückten die Einsatzkräfte gut eine halbe Stunde nach Eintreffen wieder ab. Neben der Feuerwehr Sandhorst und dem Energieversorger war auch die Polizei vor Ort.
Text&Bild Jannick Leerhoff
Ausgedehnter Schuppenbrand in Westermoordorf
Am Morgen des 1. Weihnachtsfeiertages wurden die Ortsfeuerwehren Arle, Berumerfehn und Großheide aufgrund eines gemeldeten Schuppenbrandes nach Westermoordorf in den Kurzen Weg alarmiert. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten direkt die Rückmeldung geben, dass sich der Schuppen sowie die darin abgestellten Autos in Vollbrand befinden. Mehrere Trupps unter Atemschutz begannen sofort mit der Brandbekämpfung, während zeitgleich von anderen Einsatzkräften eine Wasserversorgung aus zwei Hydranten aufgebaut wurde. Zwischen dem Schuppen und dem Wohngebäude wurde eine Riegelstellung errichtet, sodass das Feuer nicht übergreifen konnte.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes musste ein Schaumangriff aufgebaut werden, um die in Vollbrand stehenden Fahrzeuge abzulöschen.
In Absprache mit der Polizei wurden während des laufenden Einsatzes Bauzäune organisiert, um den Schuppen im Anschluss vollständig abzusperren, da dieser einsturzgefährdet ist. Nach rund 3,5 Stunden waren die Nachlöscharbeiten abgeschlossen, und das meiste Material war wieder aufgeräumt. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz, darunter 9 Trupps, die teilweise sogar zweimal unter Atemschutz arbeiteten.
Neben der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst, die Polizei, ein Energieversorger und die untere Wasserbehörde vor Ort. Um 16:00 Uhr waren die letzten Aufräumarbeiten der Feuerwehr beendet, und die Einsatzbereitschaft war wieder vollständig hergestellt.
Text&Bilder: Marrick Janssen
Vier Verletzte bei Kellerbrand
Ein Kellerbrand hat 18 Bewohnern eines Mehrparteienhauses in Norden das Weihnachtsfest ruiniert und einige sogar in Gefahr gebracht. Gegen 6 Uhr brach der Brand in dem zweigeteilten Gebäude im Fasanenweg am ersten Weihnachtsfeiertag aus. Die Bewohner aus fünf Wohnungen über dem brennenden Keller flüchteten durch das verqualmte Treppenhaus. Sie waren durch Heimrauchmelder auf den Brand aufmerksam geworden und warnten sich untereinander. Als die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Norden eintrafen, kamen auch die letzten Mieter ins Freie. Einige hatten bei ihrer Flucht Rauch eingeatmet. Vier Hausbewohner kamen nach einer ersten Untersuchung durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus. Zu den Verletzten zählt auch ein Kleinkind.
Atemschutzgeräteträger gingen in den völlig verqualmten Keller vor. Das Feuer konnten sie dort schnell ausfindig machen und löschen. Mit einem Hochleistungslüfter wurde das Gebäude entraucht. Keller und Treppenhaus sind stark rußgeschwärzt. Da das Feuer die Hausinstallation beschädigt hat, musste der Bereitschaftsdienst der Norder Stadtwerke sowohl Strom als auch Gas in dem Gebäude abstellen. Davon war dann auch die zweite Gebäudehälfte mit den Mietern weiterer fünf Wohnungen betroffen.
Das gesamte Gebäude musste für vorübergehend unbewohnbar erklärt werden. Die Betroffenen kümmerten sich weitestgehend selbst um Notunterkünfte im Kreise ihrer Familien und Freunde. Für den Fall, dass jemand keine Unterkunft finden würde, schickte die Stadt Norden einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes zur Einsatzstelle. Die Polizei leitete die Ermittlungen zur Brandursache ein. Sie nahm auch Kontakt zum Vermieter auf, um eine schnelle Instandsetzung der Gebäudeinstallation zu bewirken.
Text&Bilder: Thomas Weege
Müllcontainer brannte am Gebäude
Einen brennenden Müllcontainer hat die Freiwillige Feuerwehr Norden in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag im Norder Ortsteil Tidofeld gelöscht. Der Müllbehälter stand direkt an einem Mehrfamilienhaus in der Rheinstraße. Das Feuer war um 1.30 Uhr gemeldet worden. Ersteintreffende Polizeibeamte setzten zunächst einen Handfeuerlöscher ein, was jedoch wenig Wirkung zeigt. Mit Wasser löschte die Feuerwehr den Brand final ab.
Text&Bild: Thomas Weege
Ölschaden an Heiligabend
Zwischen Kuchen und Abendessen hat die Freiwillige Feuerwehr Norden an Heiligabend einen Umwelteinsatz abgearbeitet. Spaziergänger hatten am Nachmittag in der Ekeler Gaste einen Ölfilm auf der Straße entdeckt, der unter einem geparkten VW Polo entstand.
Die Frau rief Feuerwehr und Polizei. Mit dem Eintreffen der Einsatzkräfte, wurde auch der Besitzer des Fahrzeugs auf den Vorfall aufmerksam. Gemeinsam stellte man einen Defekt im Bereich der Lenkung fest. Dort traten geringe Mengen Öl aus. Mit Bindemittel wurde die ausgelaufene und durch Regen verteilte Flüssigkeit abgebunden. Ein Gully wurde mit saugfähigen Fleecetüchern abgesichert. Der Einsatz war schnell beendet, sodass die ehrenamtlichen Einsatzkräfte pünktlich zur Bescherung wieder bei ihren Familien waren.
Text&Bild: Thomas Weege
Am Montagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Norden zum Neuen Weg gerufen, um eine Notfalltüröffnung und Tragehilfe durchzuführen. In einem Wohngebäude wurde eine hilflose Person vermutet, da sie mehrere Tage nicht erreichbar gewesen war. Die eintreffenden Einsatzkräfte öffneten die Wohnungstür mittels Spezialwerkzeug und überprüften zusammen mit dem ebenfalls anwesenden Rettungsdienst die Wohnung. Im Schlafzimmer fanden sie die Patientin, die gestürzt war und aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen konnte. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wurde sie mit vereinten Kräften auf einem Tragetuch in den Rettungswagen transportiert und anschließend in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der Einsatz war nach etwa einer Stunde beendet.
Text: Oliver Prigge
Einsatz im Regionalen Gesundheitszentrum
Die Freiwillige Feuerwehr Norden ist am Montagabend zum Regionalen Gesundheitszentrum (RGZ),dem ehemaligen Norder Krankenhaus, ausgerückt. Die Brandmeldeanlage hatte dort gegen 20 Uhr ausgelöst. Wie die Einsatzkräfte vor Ort feststellten, war ein Handdruckmelder eingedrückt worden. Einen Notfall konnte man jedoch nicht feststellen. Wie sich im Verlauf des Einsatzes herausstellte, hatte eine psychisch erkrankte Patienten den Melder grundlos aktiviert.
Text: Thomas Weege
Brand im Treppenhaus
Am Freitagabend wurde in Norden ein Brand im Treppenhaus eines größeren Mehrparteienhauses in der Großen Lohne gemeldet. Aufgrund der möglichen Vielzahl an betroffenen Personen, wurde sowohl für die Freiwillige Feuerwehr Norden als auch für den Rettungsdienst und das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Aurich Großalarm ausgelöst. Die Lage entspannte sich vor Ort dann jedoch sehr schnell. In einem Flur brannte ein abgestellter Kinderwagen. Bewohner hatten diesen bereits ins Freie gebracht. Die Feuerwehr löschte diesen dort ab und belüftete das Gebäude. Alle weiteren Einsatzkräfte konnten den Einsatz abbrechen.
Text&Bild: Thomas Weege
Hydrauliköl vom Schiff ausgelaufen
Durch einen Defekt an Bord einer Personen- und Fahrzeugfähre ist am Donnerstagmittag im Norddeicher Hafen Hydrauliköl ausgetreten. Da das Öl auch ins Hafenbecken gelangte, forderte die Schiffsbesatzung die Freiwillige Feuerwehr Norden an, um eine Ölsperre um das Schiff zu legen.
Die Einsatzkräfte befestigten saugfähige Ölsperren zwischen den Fährenden und der Kaimauer. Diese sollen das Öl aufnehmen. Die Schiffsbesatzung wird sich um die spätere Entsorgung selbst kümmern. Neben der Feuerwehr waren auch Vertreter der Hafenbehörde, der Wasserschutzpolizei sowie des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft und Küsten- und Naturschutz vor Ort.
Text&Bilder: Thomas Weege
Hilfebedarf nach vermeintlichem Sturz befürchtet
Weil er seine Nachbarin in Not vermutete, kontaktierte ein Anwohner eines Mehrparteienhauses in der Kreuzstraße am Mittwochabend die Leitstelle in Wittmund. Neben dem Rettungsdienst wurde daraufhin auch die Feuerwehr Aurich alarmiert. Die Einsatzkräfte sollten vor Ort den Zugang zur verschlossenen Wohnung der vermeintlich gestürzten Bewohnerin ermöglichen, was sie binnen kürzester Zeit realisieren konnten. Als die Sanitäter daraufhin die Räumlichkeiten betraten, mussten sie jedoch feststellen, dass niemand zugegen war. Mit Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei rückten die Feuerwehrkräfte nach gut einer halben Stunde wieder ab.
Text: Sönke Geiken
Verkehrsunfall im morgendlichen Berufsverkehr
Auf der Bahnhofstraße in Norden hat sich am Mittwoch gegen 8 Uhr ein Verkehrsunfall in Höhe des Bahnhofs ereignet. Ein Pkw wollte auf den Bahnhofsvorplatz abbiegen und stieß dabei mit einem Transporter zusammen. Eine Person wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt. Aus dem Pkw liefen Betriebsstoffe aus. So wurde neben der Polizei und dem Rettungsdienst auch die Freiwillige Feuerwehr Norden alarmiert. Die Feuerwehrleute banden die Betriebsstoffe mit Bindemittel und räumten Trümmerteile von der Fahrbahn. So konnte der Berufsverkehr einigermaßen ungehindert an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Als die Unfallfahrzeuge nach rund einer Stunde abgeschleppt worden waren, konnte die Straße wieder komplett freigegeben werden.
Text&Bild: Thomas Weege
6 Einsätze in 26 Stunden
Die Freiwillige Feuerwehr Norden hat von Dienstag auf Mittwoch einen Einsatzmarathon abgeleistet. Insgesamt sechs Einsätze mussten binnen 26 Stunden abgearbeitet werden. nach ein paar eher ruhigeren Tagen begann die Serie am Dienstag um 18.06 Uhr mit einer Alarmierung zu mehreren ausgelösten Heimrauchmeldern und unklarem Brandgeruch in einer Doppelhaushälfte im Westlinteler Weg. Das Ganze entpuppte sich als ein Malheur bei der Essenszubereitung.
Wenige Stunden später kam es in der Nacht zu einem verheerenden Brand in einem Pflegezentrum mit Menschenrettung und insgesamt zehn Verletzten (wir berichteten). Der Einsatz dauerte bis in den frühen Morgen.
Um 8 Uhr kam es dann zu einem Verkehrsunfall beim Norder Bahnhof mit einer leichtverletzten Person. (auch hierzu haben wir bereits berichtet)
Am Mittag war es dann ein falsch entsorgter Heimrauchmelder, der für einen unnötigen Einsatz sorgte. Dieser konnte aber bereits auf der Anfahrt abgebrochen werden.
Am Nachmittag löste die automatische Brandmeldeanlage einer Behindertenwohneinrichtung aus. Hier hatte die Heimleitung eine wichtige Evakuierungsübung mit den Bewohnern durchgeführt. Bei der Vorbereitung war es jedoch zu einer Panne bei der Abmeldung der Brandmeldeanlage gekommen, so dass auch hier die Feuerwehr unnötig alarmiert wurde.
Gegen 19.20 Uhr forderte der Rettungsdienst dann die Hilfe der Feuerwehr an. Ein schwergewichtiger Patient musste nach einem Sturz aus einer Ferienwohnung getragen werden. Mit vereinten Kräften gelang der Transport in einer Spezialtrage der Feuerwehr. Dieser Einsatz war der bisher 435. Einsatz in der Jahresstatistik der Norder Feuerwehr.
Text&Bild: Thomas Weege
Brand mit Menschenrettung im Pflegeheim
In einem Norder Pflegeheim in der Osterstraße ist es in der Nacht zu Mittwoch zu einem ausgedehnten Zimmerbrand gekommen. In dessen Folge gerieten dreizehn Bewohner in akute Lebensgefahr und mussten durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Norden aus der völlig verqualmten Station gerettet werden. Acht weitere Personen Personen gerieten durch Rauchausbreitung ebenfalls in Gefahr und mussten ebenfalls durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Sicherheitshalber wurde ein weiterer Wohnbereich evakuiert durch Polizei und Feuerwehr evakuiert. Insgesamt 48 Bewohner waren so von dem Brand betroffen. Rund 200 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Aurich und der Stadt Emden kamen im Verlauf der Nacht zum Einsatz.
Um 23.07 Uhr hatte zunächst die automatische Brandmeldeanlage der Pflegeeinrichtung Alarm geschlagen. Das anwesende Pflegepersonal wurde daraufhin auf den Brand aufmerksam. Parallel dazu erfolgte die Alarmierung der Norder Feuerwehr. Als diese sich auf Anfahrt befand, kam ein erster Notruf aus dem Heim und meldete eine Rauchentwicklung auf einer Station. Worauf eine erste Alarmstufenerhöhung erfolgte.
Bei Ankunft der Feuerwehr rief bereits ein Pfleger um Hilfe. Er selbst konnte sich rußgeschwärzt aus dem betroffenen Bereich retten und berichten, dass sich noch dreizehn Bewohner in dem geschlossenen Wohnbereich befinden. Einiger der Heimbewohner sind zudem stark in ihrer Mobilität eingeschränkt. Durch seine detaillierten Informationen konnte die Feuerwehr ihren Arbeiten zielgerichtet einleiten. Sofort gingen Atemschutzgeräteträger durch einen Seiteneingang, dem kürzesten Weg ins Innere, vor. Im Flur schlugen ihnen bereits Flammen entgegen. Diese kämpften sie mit einem Strahlrohr nieder und verschlossen die Tür zu dem Brandraum. Mit einer Wärmebildkamera fanden sie zwei im Rauch umherirrende Bewohner und brachten diese ins Freie. Parallel dazu wurde Großalarm für Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Neben der gesamten Norder Feuerwehr machten sich nun auch die Drehleiter aus Aurich sowie Atemschutzgeräteträger der Nachbarfeuerwehren Lütetsburg, Hage, Osteel und Leezdorf auf den Weg. Auch seitens des Rettungsdienstes, des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei rückten Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis Aurich und der Stadt Emden aus. Die Stadtwerke Norden entsandte als zuständiger Energieversorger ihren Bereitschaftsdienst für Strom und Gas. Auch Notfallseelsorger der Kirchen kamen zur Hilfe.
Die Feuerwehrleute retteten derweil die Heimbewohner im Akkord aus dem Erdgeschoss sowie dem Obergeschoss. Die Menschenrettung stellte die Einsatzkräfte dabei vor teilweise erhebliche Schwierigkeiten. Bedingt durch ihre Erkrankungen und Behinderungen verhielten sich einige Bewohner völlig untypisch. Einige fielen in eine Art Schockstarre, andere gerieten in Panik und andere wurden aggressiv. Fast alle hatte der Brand im Schlaf überrascht. Eine Bewohnerin hatte sich in ihrem Zimmer sogar eingeschlossen, worauf die Atemschutzgeräteträger die Tür gewaltsam öffnen mussten. Auch mehrere Fenster und Außentüren mussten zur Schaffung von Angriffs- und Rettungswegen mit Brechwerkzeug zerstört werden. Zum Schutz vor dem giftigen Rauch bekamen einige der Brandopfer Fluchthauben aufgesetzt, um sich so vor dem giftigen Brandrauch zu schützen. Um die Rettungsarbeiten zu erleichtern, setzten die Feuerwehrleute nach der Isolation des Brandraumes gleich mehrere Hochleistungslüfter ein und entrauchten so die verrauchten Räume und Fluchtwege.
Alle 48 Geretteten und Evakuierten wurden dem Rettungsdienst sowie dem DRK zur Sichtung übergeben. Insgesamt zehn Bewohner erlitten Rauchvergiftungen und mussten stationär im benachbarten Gesundheitszentrum (RGZ Norden) sowie umliegenden Krankhäusern aufgenommen werden. Das Personal des Pflegeheims übernahm nach und nach die Betreuung der unverletzter Heimbewohner und richtete Ersatzunterkünfte innerhalb der Einrichtung ein. Zwei Stationen sind durch den Brand vorerst unbewohnbar geworden.
Die Führungskräfte der verschiedenen Organisationen sowie der Heimleitung stimmten sich wiederkehrend in gemeinsamen Lagebesprechungen ab und stimmten alle notwendigen Maßnahmen ab. Alle zeigten sich erleichtert und sprachen trotz der vielen Verletzten von einem glimpflichen Ausgang. Bei der anfangs vorgefundenen Lage, war dies nicht zu erwarten.
Text&Bilder: Thomas Weege
Rauchentwicklung aus einem Stromverteilerkasten
Zum dritten Mal an diesem Wochenende ertönten am Sonntagabend unsere Funkmelder. Es wurde ein Kleinbrand am Lerchenweg gemeldet. Anrufer berichteten von einer Rauchentwicklung aus einem Stromverteilerkasten. Beim Eintreffen der Feuerwehr war dies jedoch bereits nicht mehr der Fall; lediglich ein verbrannter Geruch konnte wahrgenommen werden. Der ebenfalls herbeigeeilte Energieversorger überprüfte die Anlage, während die Feuerwehr vorsichtshalber einen Löschangriff in Stellung brachte. Nach Sichtung des Objekts wurde klar, dass ein technischer Defekt die Ursache war und keine Gefahr mehr bestand, woraufhin die 14 Einsatzkräfte nach 25 Minuten den Einsatz beenden konnten.
Text: Keno Fischer
Bild: FW Großheide
Bank brennt am Gemeindehaus
In der Nacht auf den dritten Advent wurde die Freiwillige Feuerwehr West-/Mittegroßefehn & Ulbargen zu einer brennenden Bank auf dem Grundstück der Johann-Heinrich-Leiner-Kirche in Mittegroßefehn alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Bank in unmittelbarer Nähe zum Gemeindehaus in voller Ausdehnung brannte und auch bereits das direkt angrenzende Fenster in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nach dem Ablöschen der Bank wurden die Räumlichkeiten des Gemeindehauses kontrolliert und vom Rauch befreit. Ebenfalls war die Polizei Vorort. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.
Text: Lukas Crysandt
Bilder: Feuerwehr West-Mitte
Ölfilm auf dem Ringkanal in Westerende-Kirchloog
Am Samstag, den 14. Dezember 2024, wurden die Feuerwehren Ochtelbur, Ihlowerfehn und Weene um 15:30 Uhr zu einem Einsatz nach Westerende-Kirchloog alarmiert. Auf dem Ringkanal war ein Ölfilm festgestellt worden, der sich auf der Wasseroberfläche ausbreitete.
Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und das Öl zu binden, legten die Einsatzkräfte Ölsperren auf dem Kanal aus. Zusätzlich wurde das Öl mit speziellem Bindemittel aufgenommen.
Die Maßnahmen zeigten Erfolg, sodass die Verunreinigung weitestgehend eingedämmt werden konnte. Nach etwa anderthalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Die Feuerwehren waren mit zahlreichen Einsatzkräften und Fahrzeugen vor Ort, um die Umweltgefährdung möglichst gering zu halten. Dazu zählten das Rettungsboot aus Ihlowerfehn und der Logistikanhänger für Ölschäden der Ortsfeuerwehr Weene.
Als Ursprung für das austretende Öl konnte ein Rohr der Oberflächenentwässerung des angrenzenden Siedlungsgebietes festgestellt werden.
Zuständige Behörden wurden informiert und haben die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren neben den Feuerwehren auch das NLWKN und die untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich.
Text&Bilder: Pascal Coordes, Gemeindepressesprecher Feuerwehr Ihlow
Ausgelöster Heimrauchmelder
Drei Stunden nach dem letzten Einsatz wurde die Feuerwehr Großheide an diesem Samstag erneut alarmiert. Am Poppenweg hatte ein Heimrauchmelder ausgelöst. Die Erkundung ergab schnell, dass es sich nicht um einen Brand handelte, sondern um einen entsorgten Rauchmelder, der neben einer Mülltonne aktiviert wurde.
Ebenfalls vor Ort war das TLF der Feuerwehr Berumerfehn, das zur Absicherung der Lichterfahrt der Berumerfehner Treckerfreunde eingesetzt war und sich in der Nähe befand. Die Lichterfahrt musste daher kurz unterbrochen werden. Wir danken allen, Fahrern sowie Anwohnern, für ihr Verständnis und die freundlichen Worte – das freut uns immer sehr!
Text: Keno Fischer (FW Großheide)
Bilder: FW Großheide
Tragehilfe für den Rettungsdienst
Am Samstagnachmittag um 14:41 Uhr wurde die Feuerwehr Großheide zur Unterstützung des Rettungsdienstes in die Straße "Neue Drift" gerufen. Es galt eine Patientin mittels Schleifkorbtrage durch ein schmales Treppenhaus zu transportieren. Nach geleisteter Hilfe konnte zügig Einsatzende gemeldet werden.
Text: Keno Fischer
Schornsteinbrand
Am Donnerstag Morgen wurde die Feuerwehr Berumerfehn aufgrund eines Schornsteinbrandes in den Poolrichsweg alarmiert. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte erkundeten zunächst den Schornstein im Unter-, Ober- und Dachgeschoss und konnten feststellen, dass aus einer Reinigungsklappe Rauch austrat. Die kurz danach eintreffenden Schornsteinfeger kontrollierten den Schornstein und konnten feststellen, dass nicht der Schornstein an sich, sondern lediglich das Ofenrohr, welches vom Ofen in den Schornstein mündet, brennt. Nach Rücksprache mit den Schornsteinfegern war ein Eingreifen der Feuerwehr nicht notwendig, sodass diese die Einsatzstelle, nach kurzem belüften des Hauses, wieder verlassen konnten.
Text: Marrick Janssen
Bilder: Daniel Sobania
Tragehilfe für den Rettungsdienst
Auf Anforderung des Rettungsdienstes ist die Freiwillige Feuerwehr Norden am Donnerstagmittag ausgerückt. Eine Notfallpatientin musste aus dem Dachgeschoss eines Einfamilienhauses im Roggenweg zum Rettungswagen getragen werden. Die baulichen Gegebenheiten sowie der Gesundheitszustand der Frau machten viele Hände und eine spezielle Trage erforderlich. Die Feuerwehr konnte hier schnell und routiniert helfen.
Text&Bild: Thomas Weege
Altpapier verbrannt
Ein brennender Haufen Sperrmüll ist am Dienstagnachmittag per Notruf in Norden in der Ekeler Gaste gemeldet worden. Bei Ankunft der Freiwilligen Feuerwehr Norden stellte sich die Situation dann jedoch etwas anders dar. Hausbewohner verbrannten dort Altpapier in einer Feuerschale. Da es sich bei dem Altpapier um Abfall handelt und das Verbrennen dessen grundsätzlich verboten ist und sich zudem weitere Abfälle in direkter Nähe befanden, forderte die Feuerwehr die Bewohner auf das Feuer sofort zu löschen. Der Aufforderung kam man auch einsichtig nach. Nach Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
Text: Thomas Weege
Großes Wohnmobil in Brand
Zu einem Fahrzeugbrand größerem Umfangs alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland am Montagmorgen um 07:37 Uhr die Feuerwehren Wallinghausen und Aurich sowie die DRK-Bereitschaft Aurich zur Absicherung der Einsatzkräfte. In der Straße Pfalzdorfer Grenzweg im Auricher Ortsteil Neu-Wallinghausen sollte ein rund zehn Meter langes Reisemobil brennen, welches unter einem Schleppdach abgestellt worden war. Umgehend setzten sich daraufhin beide Feuerwehren mit mehreren Fahrzeugen in Bewegung. Da bereits auf Anfahrt ersichtlich war, dass es sich um eine Einsatzstelle mit schwieriger Wasserversorgung handeln würde, wurde kurzerhand ebenso die Feuerwehr Haxtum zur Unterstützung angefordert, die zusammen mit dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr Aurich nur kurz vor Meldung des Fahrzeugbrandes zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage gerufen worden war. Da es sich hierbei um einen Fehlalarm handelte, konnten die Einsatzkräfte umgehend zum Pfalzdorfer Grenzweg ausrücken.
Bei Eintreffen des ersten Löschgruppenfahrzeugs konnte die gemeldete Lage bestätigt werden. An dem Reisemobil auf einem LKW-Fahrgestell war eine deutliche Rauchentwicklung und Feuerschein im rückwärtigen Bereich ersichtlich. Umgehend wurde daher ein erster umfangreicher Löschangriff durch einen Atemschutztrupp eingeleitet, der zunächst über die Tanks der wasserführenden Fahrzeuge durchgeführt werden musste. Parallel dazu errichteten die Einsatzkräfte binnen kürzester Zeit eine mehrere hundert Meter lange Schlauchleitung zur Einsatzstelle. Als besonders schwierig erwies sich der Zugang zum brennenden Fahrzeug selbst, denn hinter den verschlossenen Gepäckklappen unter dem Reisemobil befanden sich die mit mehreren hundert Litern gefüllten Dieseltanks sowie die Gasdruckbehälter des Fahrzeug, die eine potenzielle Gefahr für die Einsatzkräfte darstellten. Die Feuerwehrleute mussten sich daraufhin unter Zuhilfenahme von Brechwerkzeug und einem Motortrennschleifer Zugang zum verschlossenen Reisemobil verschaffen, um an die Flammen zu gelangen.
Im Anschluss konnten die Gasdruckbehalter schnell aus dem Gefahrenbereich verbracht und gekühlt werden. Unter Einsatz einer Vielzahl von Atemschutztrupps der Feuerwehren Aurich, Haxtum und der im späteren Verlauf zusätzlich alarmierten Feuerwehr Plaggenburg wurde das Feuer nach rund 45 Minuten unter Kontrolle gebracht. Bei den umfangreichen Nachlöscharbeiten suchten gleich mehrere Trupps unter Atemschutz mittels Wärmebildkamera nach versteckten Glutnestern in den Geräteräumen und im Inneren des Reisemobils. Nach rund eineinhalb Stunden konnte dann schließlich vermeldet werden, dass das Feuer vollständig gelöscht war. Gegen 11 Uhr wurde Einsatzstelle schließlich an die Eigentümer übergeben. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Die Polizeiinspektion Aurich war ebenfalls vor Ort.
Text: Wilko Campen
Bilder: Diana Stöhr-Aeilts
Patiententransport aus Dachgeschoss
Nur zwei Zentimeter Platz blieben am Sonntag bei einem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Norden in Norddeich. Die Einsatzkräfte mussten eine gehunfähige Patientin aus einem Schlafzimmer im Dachgeschoss eines Wohngebäudes transportieren. Wegen beengter Treppen führte der einzige Weg zum Rettungswagen durch ein schmales Dachfenster. Für einen sicheren Transport kam eine spezielle Trage der Feuerwehr zum Einsatz. Sie war nur zwei Zentimeter schmaler als das Fenster breit ist. Das Maß reichte jedoch aus, um die Frau auf die Tragehalterung am Korb der Drehleiter zu heben. Feuerwehr und Rettungsdienst hatten die Frau zuvor in der Trage verzurrt und mit einer warmen Decke gegen Kälte geschützt. Die kniffelige Transportaufgabe war nach einer guten halben Stunde abgeschlossen. Die Frau kam anschließend in ein Krankenhaus.
Text&Bilder: Thomas Weege
In der Nacht zum Samstag löste die automatische Brandmeldeanlage eines Baumarktes an der Bundesstraße einen Alarm aus. Die herbeigerufenen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Norden erkundeten die Lage vor Ort und konnten kein Feuer feststellen. Der Alarm wurde durch einen Druckabfall ausgelöst, der durch einen Defekt an der Sprinkleranlage verursacht wurde.
Da die Löschanlage nun mit Wasser befüllt und unter Druck stand, musste das Gebäude an einen Verantwortlichen übergeben werden. Da dieser telefonisch nicht erreichbar war, fuhr eine Polizeistreife zu dessen Wohnanschrift und informierte ihn über den Einsatz. Kurz darauf war der Verantwortliche vor Ort und die Einsatzstelle wurde ihm übergeben.
Kaum waren die Einsatzkräfte zurück im Hilfeleistungszentrum, schlug die Anlage erneut Alarm. Erneut rückten die Feuerwehrleute aus. Durch den Defekt an der Sprinkleranlage kam es in einem anderen Abschnitt ebenfalls zu einem Fehler. Der Verantwortliche deaktivierte die Sprinkleranlage, sodass keine weiteren Fehlalarme ausgelöst werden konnten. Nach über zwei Stunden war der Einsatz schließlich beendet.
Text: Oliver Prigge
Gasleitung in Hinte defekt.
Am Samstagabend bemerkten Anwohner der Ringstraße in Hinte - Haskamp merkwürdige Bläschen, die aus der Regenablaufrinne in der Straße kamen und setzen darauf hin den Notruf ab. Um 21:45 Uhr wurde dann die Feuerwehr Hinte von der Kooperativen Regional Leitstelle Ostfriesland alarmiert. Nach Erkundung durch den Einsatzleiter wurde vermutet, dass es sich um ein Gasleck handeln könnte. Der Bereich wurde daraufhin großräumig abgesperrt, ausgeleuchtet und der Brandschutz sichergestellt. Die vorsorglich mit alarmierte EWE stellte dann beim Messen tatsächlich Erdgas fest und forderte eine Spezialfirma zum lokalisieren nach. Bei weiteren Messungen wurde festgestellt, dass der Gaswert zwar hoch war, sich aber keine explosive Mischung gebildet hatte. Auch die Messung in der Umgebung ergab keine gefährlichen Werte. Von der Spezialfirma wurden weitere Mitarbeiter angefordert, die dann das Leck freilegen und reparieren werden. Die Feuerwehr, die mit zwei Fahrzeugen ausgerückt war, konnte gegen 23:45 Uhr wieder zum Standort zurückkehren. Neben der Feuerwehr waren der Stellvertretender Gemeindebrandmeister, die Polizei, der Energieversorger EWE und die Spezialfirma vor Ort.
Text: Michael Engelbarts-Bremer
Einsatz bei beginnender Geburt
Eine ungewöhnliche Hilfe leistete die Freiwillige Feuerwehr Norden am Sonnabendvormittag. Auf der Insel Norderney lief zu dem Zeitpunkt ein Rettungsdiensteinsatz mit einer Schwangeren. Die Geburt hatte bereits begonnen. Die werdende Mutter sollte mit einem Rettungshubschrauber zum Flugplatz Norddeich geflogen und dort an den bodengebundenen Rettungsdienst übergeben werden. Eine Hebamme sollte den Flug begleiten. Diese musste jedoch zeitnah wieder vom Festland zurück auf die Insel. Der Stellvertretende Stadtbrandmeister der Norder Feuerwehr übernahm kurzerhand den Transport vom Flugplatz zum Hafen mit seinem Bereitschaftsfahrzeug. Genau pünktlich zur Abfahrt konnte die Hebamme so in ihrer typischen Krankenhauskleidung um 10.30 Uhr an Bord einer der Frisia-Fähren gehen und die Heimreise antreten. Auch für sie war dieser Einsatz kein alltäglicher.
Text&Bild: Thomas Weege
Topf auf Herd vergessen
Anwohner nahmen am Samstagmorgen einen ausgelösten Rauchwarnmelder und zugleich Brandgeruch im Erdbeerweg wahr. Da niemand auf Klingelversuche an der Tür zur entsprechenden Wohnung reagierte, setzten sie einen Notruf ab. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr Haxtum kurz darauf eintrafen, öffnete der Bewohner auf ihr Klopfen dann plötzlich die Tür. Er war eingeschlafen und hatte versehentlich einen Topf auf seiner eingeschalteten Herdplatte vergessen. Da die Wohnung hierdurch vollständig verraucht worden war, ging ein Trupp unter Atemschutz in die Räumlichkeiten vor, um das Brandgut nach draußen zu bringen. Anschließend wurde eine Belüftung der betroffenen Wohnung und des Treppenhauses mit einem Drucklüfter durchgeführt. Durch die umsichtige Reaktion der Nachbarn und die rechtzeitige Alarmierung der Feuerwehr ist letztendlich Schlimmeres verhindert worden. Der Einsatz, zu dem auch Polizei und Energieversorger angerückt waren, konnte nach einer guten halben Stunde beendet werden.
Text&Bilder: Keno Pollmann
Ausgelöster Heimrauchmelder
Am Nikolausabend, 06.12.2024, wurde die Feuerwehr Ihlowerfehn gegen 22:27 Uhr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in die Plaggefelder Straße alarmiert. Die Feuerwehr verschaffte sich Zutritt zur Wohnung. Ein Grund für den ausgelösten Rauchmelder konnte bei der Erkundung durch den Angriffstrupp nicht festgestellt werden. Der Melder wurde von der Feuerwehr deaktiviert und das Gebäude an den informierten Bewohner übergeben. Die Anrufer haben trotz Fehlalarm korrekt reagiert und sofort die Feuerwehr alarmiert. Sollte es tatsächlich zu einem Brand kommen, kann nur durch aufmerksames und schnelles Handeln größerer Schaden oder sogar Personenschäden vermieden werden.
Text&Bilder: Pascal Coordes
Notfalltüröffnung
Um kurz vor Mitternacht wurden wir zu einer Notfalltüröffnung in Osterhusen alarmiert. Vom Bewohner der Einsatzadresse war ein Hausnotruf betätigt worden. Da die Mitarbeiter der Dienstleistungsfirma den Patienten weder über das Gegensprechsystem noch über das Telefon erreichen konnten, wurde von einem medizinischen Notfall ausgegangen. Die informierten Angehörigen konnten zwar die Haustür öffnen, jedoch war dann eine Innentür verschlossen. Somit wurde die Rettungskette mit Rettungsdienst, Feuerwehr Osterhusen und Feuerwehr Hinte zur Türöffnung alarmiert.
Kurz nach eintreffen konnte die Tür geöffnet werden und die Rettungskräfte suchten die Wohnung nach dem Patienten ab. Glücklicherweise wurde der Patient schlafend und wohlauf gefunden
.Eine Ursache für den ausgelösten Hausnotruf konnte zunächst nicht ermittelt werden
.Nach rund 30 Minuten konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.
Text&Bild: Michael Redenius
Feueralarm durch Lötarbeiten
Welche Folgen Lötarbeiten haben können, das haben die Schüler der Conerus-Schule in Norden am Mittwochmorgen auf praktische Weise erfahren. Ein Schüler übte in einem Werkraum den Umgang mit einem Lötkolben. Dabei entstand, wie bei solchen Arbeiten üblich, etwas Dampf. Die Menge reichte jedoch aus, um einen Rauchmelder direkt über dem Schüler zu aktivieren. Die automatische Brandmeldeanlage der Schule löste daraufhin aus. Die gesamte Schule wurde evakuiert und die Freiwillige Feuerwehr Norden rückte an. Die Evakuierung konnte jedoch nach wenigen Minuten aufgehoben werden.
Text: Thomas Weege
Notfalltüröffnung nicht mehr erforderlich
Am Mittwochvormittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Norden zu einer Notfalltüröffnung in der Heffdammstraße im Ortsteil Bargebur alarmiert. In einem Wohngebäude war ein Patient gestürzt und konnte nicht mehr selbstständig die Tür öffnen. Gleichzeitig mit dem Eintreffen der Einsatzkräfte der Norder Wehr an der Einsatzstelle konnten Angehörige die Wohnungstür mit einem Schlüssel öffnen. Ein Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht mehr erforderlich.
Text&Bild: Uwe Bents
Erkundungs-Einsatz
Zu einem Erkundungs-Einsatz wurde die Feuerwehr Norderney dann am Mittwoch, den 4. Dezember 2024 um 11:07 Uhr, alarmiert.
Bürger hatten gemeldet, dass sie Rauch haben, aufsteigen sehen im Bereich zwischen der Anlage am Haus Detmold und der weißen Düne.
In diesem Bereich verläuft ein Fußgängerweg, auf dem auch das Radfahren mit Rücksichtnahme auf die Fußgänger gestattet ist (Zuckerpad).
Bei der Erkundung zu Fuß konnte die Feuerwehr dann feststellen, dass in den dort angelegten Dünengärten ein Holzofen entzündet wurde.
Dieser sorgte für eine Rauchentwicklung.
Der Einsatz für die Feuerwehr konnte daraufhin abgebrochen werden.
Text: Eilbertus Stürenburg
Notfalltüröffnung
Am 03.12.2024 wurde die Feuerwehr Westerbur zur Notfalltüröffnung durch den Rettungsdienst angefordert. Es wurde ein Zugang zum Objekt geschaffen, sodass der Rettungsdienst die Behandlung des Patienten beginnen konnte. Nach ca 45min war der Einsatz beendet und die Kameraden rückten wieder ein.
Text: Ole Caspers
Ausgelöste Brandmeldeanlage
Zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage wurde die freiwillige Feuerwehr Norderney am Dienstag, den 3. Dezember 2024 um 8:47 Uhr alarmiert.
Ausgelöst hatte die automatische Brandmeldeanlage im Objekt der OLB in der Strandstrasse. An der Einsatzstelle durfte festgestellt werden, dass die Brandmeldeanlage durch Handwerkerarbeiten ausgelöst wurde.
Text:Eilbertus Stürenburg
Kanister in Brand
Am Montagabend forderten Polizeibeamte die Feuerwehr Aurich in die Lambertistraße an. Dort hatte zuvor ein Kanister gebrannt, der bereits erfolgreich abgelöscht worden war. Da jedoch keine Rückschlüsse auf den Inhalt gezogen und die Beteiligung eines Gefahrstoffes zumindest nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte, sollten die Feuerwehrleute einen fachkundigen Blick auf das Gefäß werfen. Hierbei war jedoch schnell festzustellen, dass von den Überresten des Kanisters keine Gefahr ausging. Nach zehn Minuten rückten die Einsatzkräfte wieder ab.
Text: Sönke Geiken
Gemeldeter Zimmerbrand in Marcardsmoor schnell unter Kontrolle
Am Montagabend gegen 21:30 Uhr wurden die Feuerwehren Marcardsmoor und Wiesmoor zu einem Zimmerbrand in den Schafweg in Marcardsmoor alarmiert. Beim Eintreffen hatten die Bewohner das Gebäude bereits eigenständig verlassen – eine wichtige Maßnahme, die größere Gefahren verhinderte.
Vor Ort wurde eine starke Verrauchung im Wohngebäude festgestellt. Ein Angriffstrupp ging unter Atemschutz zur Erkundung vor. Glücklicherweise war der Entstehungsbrand bereits erloschen.
Die Aufgaben für die Feuerwehr konzentrierten sich darauf, die Rauchentwicklung zu beseitigen und das Gebäude wieder sicher begehbar zu machen. Dazu wurden gezielt Abluftöffnungen geschaffen, die Heimrauchmelder deaktiviert und die Brandreste ins Freie gebracht. Anschließend wurde ein Lüfter eingesetzt, um das Haus vollständig von Rauch zu befreien.
Eine Person wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt, da der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bestand.
Dank des schnellen Eingreifens konnte die Lage zügig unter Kontrolle gebracht werden und größere Schäden verhindert werden. Ein besonderer Dank gilt den Bewohnern für ihr umsichtiges Verhalten und der reibungslosen Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst.
Text&Bild: Feuerwehr Marcardsmoor
Zwei Verletzte bei zwei Zimmerbränden
Die Nacht von Sonntag auf Montag werden die Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr Norden so schnell nicht vergessen. Gleich zwei Zimmerbrände in unmittelbarer Folge beschäftigten die Einsatzkräfte in der Nacht. Eine Frau und eine Katze konnten durch die Feuerwehr aus akuter Lebensgefahr gerettet werden. Die Beiden und ein weiterer Mann erlitten Rauchvergiftungen.
Gegen 2.10 Uhr setzte eine Pflegekraft einen Notruf ab. Sie war zu einer Patientin in Norden in der Zuckerpolderstraße ausgerückt, nachdem die 67-Jährige ihr Hausnotrufsystem aktiviert hatte. Vor Ort angekommen, hörte die Pflegerin bereits Heimrauchmelder in der Haushälfte ihrer Patientin piepen. Beim Öffnen der Haustür schlug der Frau bereits dichter Rauch entgegen. Im Hausinneren hörte sie die mobilitätseingeschränkte Seniorin rufen. Die alarmierte Feuerwehr fand die Pflegebedürftige auf dem Boden liegend im Qualm und brachte sie ins Freie. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes leisteten Feuerwehr, Polizei sowie die Pflegerin der Schwerverletzten Erste Hilfe. In Begleitung einer Notärztin wurde die Frau in einem akutem Zustand in ein Krankenhaus nach Leer gebracht. Atemschutzgeräteträger fanden in den völlig verqualmten Haus auch eine Katze. Sie litt ebenfalls sichtbar unter den Auswirkungen der hochgiftigen Brandgase. Ein Tierarzt empfahl telefonisch die Gabe von Sauerstoff, was weitere Kräfte des Rettungsdienstes mit einer Beatmungsmaske für Kleinkinder übernahmen. Der Zustand der Katze besserte sich daraufhin. Später konnte sie in die Obhut von Familienangehörigen übergeben werden. Die Haushälfte ist durch enormen Rauchschaden unbewohnbar geworden.
Als die Einsatzkräfte ihre Ausrüstung gerade eingepackt hatten, rief die Leitstelle Ostfriesland gegen 3.20 Uhr schon zum nächsten Einsatz. Wieder wurde ein Zimmerbrand in Norden gemeldet, diesmal in der Holunderstraße. Die Feuerwehrleute übergaben die erste Einsatzstelle umgehend an die Polizei und fuhren den neuen Einsatzort an. Diese Einsatzstelle war bei Ankunft in dichtem Rauch gehüllt. Wieder war ein Wohngebäude mit zwei Doppelhaushälften betroffen. Sowohl die 63-jährige Bewohnerin der indirekt betroffenen Haushälfte als auch ihr 53 Jahre alter Nachbar aus der direkt betroffenen Haushälfte konnten sich aus eigener Kraft selbst in Sicherheit bringen. Beide hatten Rauch eingeatmet. Der Mann wurde vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.
Bereits durch die Haustür konnten die Einsatzkräfte intensive Flammen im Flur und einem Zimmer sehen. Die Alarmstufe wurden aufgrund der unübersichtlichen Lage erhöht, woraufhin zusätzliche Kräfte der Norder Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) alarmiert wurden. Die Brandbekämpfung verlief routiniert. Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch bis in die Morgenstunden und konnten nur von Atemschutzgeräteträgern durchgeführt werden. Das DRK übernahm die Absicherung der Einsatzkräfte sowie deren Verpflegung mit Getränken und Frühstück. Beide Haushälften sind durch den Brand unbewohnbar geworden. Die Brandursachen der beiden Fälle sind noch völlig unklar.
Text&Bilder: THomas Weege
Person im Kanal vermutet
Ein Großaufgebot an Rettungskräften war in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Zentrum von Wiesmoor im Einsatz. Um kurz nach drei Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland einen vermuteten Notfall. Sie hatten beobachtet, wie ein Fahrrad die Kanalböschung im Bereich des Marktplatzes herunterfuhr. Ein Fahrradfahrer oder eine Fahrradfahrerin war allerdings nicht mehr anzutreffen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eine Person in den Kanal geraten war, wurden neben Polizei und Rettungsdienst auch die Feuerwehr Wiesmoor und die DLRG-Ortsgruppen Wiesmoor-Großefehn und Aurich alarmiert.
Die Einsatzkräfte suchten den Bereich um die Fundstelle des Fahrrads beidseitig des Kanals ab. Dabei kamen auch Wärmebildkameras zum Einsatz. Im Wasser durchkämmten Feuerwehrleute in Überlebensanzügen den betroffenen Kanalabschnitt. Sie wurden später durch Einsatztaucher der DLRG-Ortsgruppen Wiesmoor-Großefehn und Aurich abgelöst. Das Suchgebiet wurde zudem in Fließrichtung des Gewässers erweitert. Weitere Kräfte sorgten an der Einsatzstelle durch den Einsatz verschiedener Beleuchtungsgerätschaften für ausreichend Licht. Nach gut eineinhalb Stunden stellten die Rettungskräfte die Suche ein, da an der Einsatzstelle keine weiteren Hinweise zu einer möglichen vermissten Person gefunden werden konnten.
Die Feuerwehr Wiesmoor war mit insgesamt 50 Personen und acht Fahrzeugen im Einsatz.
Text&Bild: Jan-Marco Bienhoff